DFB verliert wohl Kampf um Kutucu

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Verliert der DFB das Tauziehen um Ahmed Kutucu?

"Ich muss ihn mir anschauen", sagt Trainer Senol Günes über die Nominierung des Schalker Offensivspielers für die türkische Nationalmannschaft. 


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Dieses "Anschauen" würde allerdings schwerwiegende Folgen für den Deutschen Fußball-Bund und die Nationalmannschaft haben.

Kutucu in der Jugend schon für die Türkei

Sollte Kutucu am Sonntag gegen Andorra spielen, kann er in Zukunft nicht mehr mit dem Adler auf der Brust auflaufen. (EM-Qualifikation: Andorra - Türkei, am Sonntag ab 20.45 Uhr im SPORT1-LIVETICKER)

Hintergrund: Der Stürmer vom FC Schalke 04 spielte bereits in der U17, U19 und U21 für die türkische Junioren-Nationalmannschaft. Für die deutsche Nachwuchsauswahl kam er bisher nicht zum Einsatz.

"Wir halten Ahmed Kutucu für einen sehr talentierten Spieler. Vor einiger Zeit waren wir im Bereich der U19-Nationalmannschaft mit ihm in Kontakt, zuletzt sprachen wir mit ihm über die U21 von Stefan Kuntz", sagte Meikel Schönweitz, Cheftrainer der deutschen Nachwuchs-Teams am Freitag.


Am Ende sei es eine Frage der "sportlichen Perspektive", sagt Kutucu selbst.

Bei seinem Verein in Gelsenkirchen durchlebt der 19-Jährige momentan eher schwierige Zeiten. Unter Neu-Trainer David Wagner kam er in dieser Saison erst auf insgesamt 146 Einsatzminuten. Eine Leihe im Winter steht im Raum.

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