DHB-Frauen verlieren WM-Generalprobe

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DHB-Frauen verlieren WM-Generalprobe
DHB-Frauen verlieren WM-Generalprobe

Die deutschen Handballerinnen haben vier Tage vor dem WM-Start einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen.

Die DHB-Auswahl von Bundestrainer Henk Groener verlor ihre Generalprobe trotz großen Kampfes gegen Vizeweltmeister Spanien 22:23 (11:13) und verpasste trotz zwei Erfolgen damit den Sieg beim Vier-Nationen-Turnier in Madrid.

Gastgeber Spanien gewann alle drei Partien.

Rückkehrerin Grijseels mit vier Toren

Vier Tage vor dem ersten WM-Vorrundenspiel gegen Tschechien waren Rückkehrerin Alina Grijseels, die sich beim letzten Training in Deutschland verletzt hatte, und Marlene Kalf am Sonntagnachmittag mit vier Treffern die besten Werferinnen für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB).

Am Freitag hatte das Groener-Team zunächst Polen 31:27 besiegt, tags darauf folgte ein 32:25 gegen Gruppengegner Slowakei.

Die WM-Endrunde findet vom 1. bis 19. Dezember statt.

DHB-Auswahl erwischt holprigen Start

Die DHB-Auswahl erwischte einen holprigen Start und lag früh mit vier Toren zurück. Der erste Treffer der Partie gelang Co-Kapitänin Grijseels erst in der achten Minute per Siebenmeter.

Vor knapp 600 Zuschauern in der spanischen Hauptstadt kämpfte sich das Groener-Team in der Folge langsam an die Spanierinnen, Olympia-Neunte in Tokio, heran und hielt den Rückstand bis zur Halbzeit bei zwei Toren.

Ohne die weiterhin fehlende Rückraumspielerin Mia Zschocke (Borussia Dortmund) spielte sich Deutschland vier Minuten nach dem Seitenwechsel zunächst auf 13:13 heran.

Für die erste Führung sorgte Kalf elf Minuten später. Durch individuelle Fehler gab Deutschland die äußerst spannende Begegnung noch aus der Hand.

Handballerinnen reisen nach Valencia

Nach einer letzten Nacht in der spanischen Hauptstadt reisen die deutschen Handballerinnen am Montag nach Valencia und beziehen dort ihr WM-Quartier.

In der Gruppe E trifft Deutschland im spanischen Lliria am Donnerstag zunächst auf Tschechien.

Weitere Gruppengegner sind die Slowakei (4. Dezember/18.00 Uhr) und Ungarn (6. Dezember/20.30 Uhr). Alle Spiele werden auf sportdeutschland.TV übertragen.

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