Die Pflicht ruft: Britische und dänische Royals nehmen ihre Arbeit nach dem Lockdwon wieder auf

Es waren ein paar lange Monate für Fans der Royals in denen sie auf persönliche Auftritte der Mitglieder der Königshäuser verzichten mussten.

Aber jetzt scheint das Warten endlich ein Ende zu haben. Sowohl die britischen als auch die dänischen Royals zeigten sich am Montag bei offiziellen Terminen.

<em>Der Herzog von Cambridge im Gespräch mit Sanitätern des East of England Ambulance Service Trust. Foto: Getty Images</em>
Der Herzog von Cambridge im Gespräch mit Sanitätern des East of England Ambulance Service Trust. Foto: Getty Images
Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige
<em>Prinzessin Mary und Prinz Frederik bei der Eröffnung der Ausstellung „The Faces of the Queen“, die Königin Margrethe II von Dänemark feiert. Foto: Getty Images</em>
Prinzessin Mary und Prinz Frederik bei der Eröffnung der Ausstellung „The Faces of the Queen“, die Königin Margrethe II von Dänemark feiert. Foto: Getty Images

Prinz William besuchte in Norfolk die Kings Lynn Ambulance Station im Queen Elizabeth Hospital. Er dankte dort den Angestellten, die während der Coronavirus-Pandemie an vorderster Front gestanden haben. Prinzessin Mary und Prinz Frederik waren zur Eröffnung der Ausstellung „The Faces oft he Queen“ anlässlich des 80. Geburtstages von Königin Margrethe II gekommen.

Die aus Tasmanien stammende Prinzessin sah in einem kurzärmeligen weißen Kleid mit passendem Gürtel umwerfend aus, während sie die Fotos und Gemälde von der Königin bestaunte, die die Königin von 1940 bis 2020 zeigen.

Es ist das zweite Mal, dass man die 48-Jährige bei einem offiziellen Termin nach der Lockerung des Lockdowns sehen konnte.

Vergangene Woche besuchte sie Holmegaard Værk, ein neues Designmuseum in Dänemark. Und während sie dabei darauf achtete, genügend Abstand zu halten, verzichtete sie für den Besuch auf eine Gesichtsmaske.

Im März beschloss die dänische Königsfamilie alle offiziellen Auftritte abzusagen und Prinzessin Mary und ihre Familie kehrten aus der Schweiz zurück, um „an der Seite mit den Dänen zu stehen“.

In einer Erklärung des Palastes hieß es, Prinzessin Mary, ihre vier Kinder und ihr Ehemann Prinz Frederik werden aus der Schweiz zurückkehren, wo sie sich für einen 12-wöchigen Schulbesuch aufgehalten hatten.

<em>Prinzessin Mary sah in einem weißen kurzärmeligen Kleid umwerfend aus. Foto: Getty Images</em>
Prinzessin Mary sah in einem weißen kurzärmeligen Kleid umwerfend aus. Foto: Getty Images

In der Zwischenzeit hatte auch Prinz William am Montag seine erste persönliche Verpflichtung in Wochen. Dabei scherzte er über eine breiter werdende Hüfte und darüber, endlich wieder in einen Pub gehen zu können.

William (37) besuchte in Norfolk die Kings Lynn Ambulance Station im Queen Elizabeth Hospital. Er dankte den Mitarbeitern des East of England Ambulance Service Trust (EEAST) für ihren Einsatz an vorderster Front während der Coronavirus-Pandemie.

Während des Besuchs scherzte er mit den Angestellten darüber, dass er sich wegen der „Schokolade und dem Kuchen“, die während des Lockdowns gegessen wurden, Sorgen „um die Hüfte des Landes“ mache. Er sagte: „Wir alle werden Zahnarzttermine für Füllungen und solche Sachen brauchen.“

Er verriet, dass er zu Hause gebacken hat und sagte: „Schokolade passt immer“ und er sagte den Mitarbeitern, er freue sich auf die Aufforderung der Regierung, seinen Pub vor Ort zu unterstützen.

William und Kate (38) hielten sich seit Beginn der Reisebeschränkungen in Großbritannien in ihrem Zuhause Anmer Hall in Norfolk auf.

<em>Bei einem Termin in Norfolk scherzte der Herzog mit Angestellten. Foto:Getty Images</em>
Bei einem Termin in Norfolk scherzte der Herzog mit Angestellten. Foto:Getty Images

Er sprach mit den Mitarbeitern auch über die Auswirkungen, die COVID-19 auf ihre mentale Gesundheit hat und fragte, was sie von der wöchentlichen Aktion Clap for Carers halten.

Ein Angestellter sagte ihm, es sei „überwältigend“ jede Woche diesen Applaus zu bekommen.

Er sagte: „Jeder schätzt den NHS und wir haben hier ein großartiges System, auf das viele Länder neidisch sind.“

„Erst wenn man eine große Krise hat, sagt jeder ‚OK, wir müssen sicherstellen, dass wir das alles wirklich wertschätzen und unsere Wertschätzung zeigen sollten.‘“

Prinz William scherzte auch, dass er sich auf Nachrichten der Regierung freue, die die Briten dazu ermuntern, in den Pub zu gehen.

„Ich freue mich auf die Aufforderung der Regierung, dass wir alle mehr trinken müssen. Geht und unterstützt euren lokalen Pub“, scherzte er.

Der Herzog ließ sich bei seiner Ankunft in der Krankenwagenstation im Ohr Fieber messen. Er trug bei dem Termin zwar keine Maske, befolgte aber die Vorschriften zur sozialen Distanzierung.

<em>Der Prinz von Wales blieb auf Abstand und begrüßte den Professor Mark Pietroni bei einem Krankenhausbesuch mit der Namaste-Geste. Foto: Getty Images</em>
Der Prinz von Wales blieb auf Abstand und begrüßte den Professor Mark Pietroni bei einem Krankenhausbesuch mit der Namaste-Geste. Foto: Getty Images

Am Dienstag besuchte Williams Vater Prinz Charles ein Krankenhaus in Gloucestershire – natürlich unter Einhaltung der Vorgaben zur sozialen Distanzierung. Er und seine Frau Camilla sind nach fast drei Monaten in Schottland zurück bei der Arbeit.

Am Samstag beging die Queen ihren offiziellen Geburtstag in Windsor Castle mit einer kleinen Militärzeremonie – eine abgespeckte Version des herkömmlichen Trooping the Colour Spektakels.

Am Donnerstag werden Charles und Camilla Emmanuel Macron, den französischen Präsidenten, im Clarence House empfangen.

Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sie vorerst in ihren Häusern in Gloucestershire und Wiltshire wohnen bleiben und nicht nach London zurückziehen werden.

Sarah Carty

Lesen Sie auch