Die ultimativen Brownies backen mit nur drei Zutaten!

American Brownie, Klassischer Brownie oder einfach Schoko-Brownies? Zwei Zutaten, drei, vier oder sechs? Es gibt wohl kaum jemanden, der Brownies nicht liebt.

Besonders toll ist es, wenn du deine Brownies im Handumdrehen selbst herstellen kannst, sobald du Lust auf die leckere Süßigkeit bekommst. Aber vorher stehst du erst einmal vor der Herausforderung, aus einer riesigen Vielfalt an Brownie-Rezepten dein persönliches Lieblingsrezept auszuwählen. Vegan? Glutenfrei? Zuckerfrei? Gebacken? Nicht gebacken? Double oder Triple Chocolate? Du hast die Qual der Wahl!

Was ist eigentlich ein Brownie?

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Richtig gute Brownies sind die perfekte Mischung zwischen Schokoladenkuchen und Schokoladen-Cookies. Die Konsistenz des Kuchens ist dichter als die eines normalen Kuchens, da kein Backtriebmittel verwendet wird. Ihre Struktur erinnert an die saftig-feuchte Konsistenz von amerikanischen Cookies. Die ersten Brownies verließen bereits 1893 in Chicago das Backrohr und stammen von der Geschäftsfrau Bertha Palmer. Sie wollte ein Dessert kreieren, das kleiner ist als ein herkömmliches Stück Kuchen und das man direkt aus der Lunchbox essen kann. Dieses Ziel hat sie definitiv erreicht und wir sind ihr sehr dankbar dafür!

So einfach geht´s: Der Brownie für Anfänger.

Als Brownie-Anfänger kannst du dich zunächst an einem Brownie bestehend aus drei einfachen Zutaten versuchen. Du brauchst nur 2 Eier, 65 g Mehl und 350 g Nuss-Nougat-Creme. Dann wird aus diesen Zutaten ganz schnell ein leckeres Küchlein, wenn du es richtig anstellst. Einfach alle Zutaten miteinander vermengen und in einer mit Backpapier ausgelegten 30x20 cm großen Backform verteilen. Dann den Teig bei 175 °C Ober- und Unterhitze für etwa 10 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und in Quadrate schneiden. Als Deko kannst du Puderzucker oder Beeren verwenden. Mmmmh, lecker!

Für den Fall, dass du auf den Geschmack gekommen bist und deine Brownies mit weiteren Zutaten zum perfekten Brownie weiterentwickeln willst, gibt es ein paar wesentliche Regeln, die du beachten solltest.

Regel Nummer 1: „Fudgy“ ist das neue „Lecker“

Du musst nicht der weltbeste Bäcker sein, um einen leckeren Brownie aus dem Ofen zu zaubern. Wenn dein Brownie die Qualitäten weich, saftig und fast noch ein bisschen roh aufweist, werden deine Gäste garantiert begeistert sein. Die wichtigste Regel heißt also: Er muss „fudgy“ sein. Denn dieses Wort beschreibt genau diese drei Qualitäten. Und somit die perfekte Konsistenz eines Brownies.

Regel Nummer 2: Du kannst nie genug Butter haben

Butter ist Geschmacksträger. Butter ist Fett. Butter ist einfach lecker. Sie verleiht deinen Brownies nicht nur ganz viel Geschmack, sondern sorgt auch für die richtige Textur. Je mehr Butter du in deinem Brownie-Rezept verwendest, umso weicher werden die kleinen Küchlein. Du sollst den Brownie zwar nicht gleich in Butter ertränken, aber wir wissen doch alle: „Viel hilft viel“ ist eine Regel, die vor allem bei Butter gilt. Bon appetit!

Ein Leben ohne Brownies ist möglich – aber sinnlos. (Bild: Getty Images)
Ein Leben ohne Brownies ist möglich – aber sinnlos. (Bild: Getty Images)

Regel Nummer 3: Nur mit dunkler Schokolade wird es richtig gut

Was wäre ein Brownie ohne Schokolade? Das wäre wie Apfelstreusel ohne Äpfel oder Butterkuchen ohne Butter. Da die Qualität des Brownies mit der Qualität der Schokolade steht und fällt, gilt es herauszufinden, welche Schokolade die Beste ist. Deine Lieblingsschokolade, Kuvertüre oder doch lieber Zartbitterschokolade? Wir empfehlen ganz klar dunkle Schokolade, denn Zartbitterschokolade hat einen höheren Fettgehalt und eignet sich bestens zum Überziehen von Torten, Gebäck und Pralinen. Also: Je dunkler, desto besser!

Regel Nummer 4: Kenne deinen Ofen

Du hast alle Zutaten beisammen und fachmännisch zusammengemischt? Das Schlimmste, was dir jetzt passieren kann: Ein Malheur mit dem Ofen. Zu heiß, zu kalt, zu schnell, zu langsam. Behalte deine Brownies besonders gegen Ende der Backzeit im Auge. Mache am besten 5-7 Minuten vor dem Ende der angegebenen Backzeit eine Stäbchenprobe. Wenn nichts mehr am Stäbchen zurückbleibt, solltest du das Blech schleunigst herausholen. Dann waren die Brownies schon zu lange im Ofen. Beim perfekten Brownie bleibt beim Stäbchentest immer noch etwas Teig zurück. Deshalb lieber zu früh als zu spät den Ofen ausstellen.

Regel Nummer 6: Trainiere deine mentale Stärke

Brownies sollten nach dem Backen erst einmal auskühlen. Das heißt, du musst dich beherrschen, und das für mindestens 6 Stunden oder am besten über Nacht. Sprich dabei am besten immer wieder dein persönliches Brownie-Mantra: Ob es ein Ooooooom, ein Aaaaah oder ein nomnomnom ist… es wird dir ganz sicher helfen, die Wartezeit zu überstehen. Der Genuss danach entschädigt für alles. Sprich das Mantra auch jedes Mal dann aus, wenn du das erste Stück eines frisch gebackenen Brownies abbeißt. So weißt du die hohe Kunst des Brownie-Backens immer zu schätzen.

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