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Diese "Teenager-Sensation" verzaubert Großbritannien

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Diese "Teenager-Sensation" verzaubert Großbritannien
Diese "Teenager-Sensation" verzaubert Großbritannien

Das Publikum in New York ist regelmäßig verzückt, die Presse in der Heimat überschlägt sich - aber Emma Raducanu bleibt erstaunlich cool. (NEWS: Alles Wichtige zum Tennis)

„Ich genieße diese Erfahrung einfach sehr“, sagte die 18 Jahre alte Engländerin nach ihrem sensationellen Lauf von der Qualifikation bis ins Halbfinale der US Open, der sie selbst ein wenig überrascht: „Meine Flüge waren fürs Ende der Qualifikation gebucht, glaube ich. Es ist ein nettes Problem, das ich habe.“

Die Athletin aus Bromley im Süden Londons blieb selbst im schwierigen Viertelfinale gegen die formstarke Olympiasiegerin Belinda Bencic aus der Schweiz mit einem 6:3, 6:4-Erfolg ohne Satzverlust.

Raducanu von Publikum in New York gefeiert

„Als ich heute auf dem Platz stand, habe ich mir gesagt: ‚Das könnte das letzte Mal sein, dass ich im Arthur-Ashe-Stadion spiele, also kann ich es genauso gut einfach tun und alles genießen‘“, meinte das junge Talent später.

Dabei hatte sie auch die New Yorker Fans im Rücken. „Ich war bei diesem Match teilweise drinnen und konnte trotzdem genau hören, wer jeden Punkt gewonnen hat, weil das Arthur-Ashe-Publikum so sehr auf Emma Raducanu eingestimmt war“, beschrieb es die frühere Tennisspielerin Tracy Austin in der Daily Mail.

Der US-Star weiter: „Viele von ihnen wussten vielleicht nicht, wer sie war, als das Turnier begann, aber sie haben sie in ihr Herz geschlossen.“

Raducanu gegen Sakkari gefordert

In der Nacht zum Freitag (US Open täglich im LIVETICKER) kämpft Raducanu nun gegen Maria Sakkari aus Griechenland um den Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Finale.

Raducanu, 150. im WTA-Ranking, ist die erste Qualifikantin überhaupt im Halbfinale von New York und erst die dritte Tennisspielerin jenseits der Top 100 nach Billie Jean King 1979 und Kim Clijsters 2009, die es so weit schaffte.

Um das zweite Final-Ticket duellieren sich zuvor die 19-jährige Leylah Fernandez aus Kanada, eine weitere Überraschung bei den US Open, und Aryna Sabalenka aus Belarus. (DATEN: Die WTA-Weltrangliste)

„Britische Teenager-Sensation“ begeistert

Raducanu ist schon im jungen Alter auf dem Weg, sich in England zum Star zu entwickeln. „Der Teenager aus Bromley sollte in Belinda Bencic eine ebenbürtige Gegnerin finden, doch sie demontierte die Schweizerin mit einer Meisterleistung“, schrieb der Guardian.

Der Mirror bezeichnete Raducanu als „britische Teenager-Sensation“ und betonte ihr „großes Selbstbewusstsein“. BBC schrieb, dass das “Märchen von New York“ für Raducanu weitergeht und „ihr Stern“ weiter gestiegen sei.

Und das Boulevard-Blatt Sun fand Raducanus Erfolg „total krass. Was für ein Lauf für ein Mädchen, das noch vor einem Monat mehr aufgrund der Abitur-Ergebnisse schwitzte als wegen ihrer Vorhand- und Rückhandschläge.“

Raducanu glänzt mit mentaler Stärke

Raducanu musste aufgrund der Pandemie und ihrer Prüfungen eine längere Pause von Ranglistenturnieren einlegen. Davon ließ sie sich aber nicht bremsen: „Ich habe 18 Monate lang keine Wettkämpfe bestritten, aber jetzt bin ich hier, und das zeigt, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt.“

Der Shootingstar bleibt gelassen, ihre mentale Stärke führt Raducanu auf die Erziehung ihrer Eltern zurück. „Ich denke, dass die Gelassenheit und die mentale Stärke definitiv von meiner Erziehung herrühren. Meine Eltern haben mir von klein auf beigebracht, auf dem Platz eine positive Einstellung zu haben“, erklärte sie.

Und weiter: „Als ich jünger war, war es definitiv ein absolutes No-Go, wenn ich eine schlechte Einstellung hatte. Das habe ich von klein auf gelernt und das hat mich bis heute begleitet.“

Raducanu ohne Eltern in New York

Vor Ort miterleben können ihr rumänischer Vater und ihre chinesische Mutter die Erfolge ihrer Tochter nicht.

Aufgrund der aktuellen Einreisebeschränkungen brauche es eine Ausnahmeregelung und bis diese genehmigt wird, dauere es ein paar Wochen. „Dafür ist es zu spät“, sagte Raducanu.

Aber sie kriegt es bei den US Open ja auch ganz gut alleine hin.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)


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