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In diesem Ranking toppt Verstappen Schumi und Senna

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Es sollte das WM-Duell des Jahrhunderts werden: Max Verstappen gegen Lewis Hamilton.

Doch wenn es so weiter geht, wird es eine Dominanz-Vorstellung des Red Bull-Piloten Verstappen werden. "Wenn er noch zwei Rennen gewinnt, kann man schon fast einen Haken dran machen", glaubt zum Beispiel Sky-Experte und Ex-Formel-1-Rennsieger Ralf Schumacher.

Diverse Zahlen belegen das. Verstappen hat 2021 fünf von bislang neun Rennen gewonnen, Lewis Hamilton nur drei. (Alles zur Formel 1)

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Mehr noch: Verstappen hätte viel mehr Grands Prix für sich entscheiden müssen. In Bahrain gewann er nur deshalb nicht, weil er Lewis Hamilton regelwidrig neben der Strecke überholte. Und beim Aserbaidschan-GP platzte ihm in Führung liegend der Reifen.

Max Verstappen jagt Vettel-Rekord

403 von 575 Rennrunden führte Verstappen bisher das Feld an - also 70 Prozent aller Rennrunden überhaupt. Nur ein Fahrer in der 71-jährigen Geschichte der F1-Weltmeisterschaft hatte eine bessere Quote an Führungsrunden über eine Saison: Jim Clark 1963 mit seinem Lotus-Climax. Verstappen ist also auf dem Weg, in dieser Hinsicht alle anderen Legenden zu übertrumpfen, Michael Schumacher - den früheren Teamkollegen von Vater Jos - ebenso wie Ayrton Senna und Alain Prost.

Seit 144 Runden in Folge liegt Verstappen nun an der Spitze. Es ist schon neun Jahre her, als zuletzt Sebastian Vettel 2012 mit 205 Runden eine längere Serie aufstellen konnte. Nur zum Vergleich: Hamilton lag 2021 bisher nur 122 Runden lang an Position eins.

Auch im Qualifying ist Verstappen klar der Beste. Im Schnitt startete er bei den neun Rennen 2021 von Rang 1,89. Hamilton dagegen nur von Platz 2,56.

Grand Chelem in Österreich

Trotzdem gewann Hamilton am Start unterm Strich keine Position, Verstappen dagegen deren drei. Selbst bei den schnellsten Rennrunden (die immerhin einen Punkt wert sind) liegt Verstappen gegen Hamilton mit 5:3 vorn. Der Niederländer ist also in allen Bereichen besser.

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Besonders dominant war die Vorstellung von Verstappen beim Österreich-GP. Er erzielte hier nicht nur seinen 15. Formel-1-Sieg und den dritten binnen drei Wochen (Rekord!), sondern stellte auch einen sogenannten Grand Chelem auf. Dazu muss ein Fahrer siegen, die Pole-Position holen, die schnellste Rennrunde drehen und jede Runde des Rennens auch die Führung halten. Bei 1044 WM-Rennen passierte das erst 63 Mal.

Toto Wolff mit Prinzip Hoffnung

Red-Bull-Motorsportkonsulent Dr. Helmut Marko ist sicher: "Das gibt uns Selbstvertrauen. Es gibt keine Strecke, vor der wir uns fürchten müssen. Aber trotzdem wissen wir, wie stark Mercedes generell ist und wir sind gewappnet für weitere enge Kämpfe."

Eine weitere Statistik dürfte Verstappen Mut machen: 32 Punkte Rückstand hat Hamilton inzwischen auf den 23-Jährigen. So weit zurück lag der Brite in der WM zuletzt nach dem Japan-GP 2016. Und wir wissen, wie das ausging: Hamilton verlor den Titel an seinen Mercedes-Teamkollegen und damaligen WM-Gegner Nico Rosberg. (Fahrerwertung der Formel 1)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff will dennoch nicht aufgeben: "Es sind noch 14 Rennen zu fahren. Ich bin eher ein Glas-halb-leer-Mensch, immer skeptisch. Aber in diesem Fall muss ich schauen, dass ich das Team aufbaue. Wir sind nur einen Ausfall (von Verstappen und Red Bull; d. Red.) davon entfernt, wieder ganz vorne mitzuspielen." (Teamwertung der Formel 1)

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