Dieser TV-Ausraster lässt die USA nachdenken

Elf Monate nach der Entlassung von Jürgen Klinsmann verpassen die Fußballer der USA die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018. Im TV konnte sich Experte Taylor Twellman nicht mehr zurückhalten.

Die US-amerikanische Fußballmannschaft scheiterte in der WM-Quali

Mit 1:2 verloren die Soccer Boys gegen Trinidad und Tobago und werden erstmals seit 1986 nicht an einer WM teilnehmen. Twellman stellte vernichtend fest: “Ganz einfach: Das US Soccer-Team ist nicht gut genug.”

Er wollte sich nicht in die noch immer aktuelle Debatte rund um Ex-Trainer Klinsmann und den heutigen Übungsleiter Bruce Arena einmischen, sondern zählte das gesamte Team an. Die Spieler wären nicht reif für eine WM.

“Eine grenzenlose Peinlichkeit”

“Bei den letzten beiden olympischen Spielen war die USA ebenfalls nicht dabei. Auch die Spieler müssen gut genug sein”, so Twellmann, der früher selbst beim TSV 1860 München aktiv war: “Eine grenzenlose Peinlichkeit.”

Die Spieler würden “Alpträume, für den Rest ihres Lebens“ erwarten. Sein Fazit: “Wenn es mit der Menge an Geld, die in diesen Sport gepumpt wird, nicht möglich ist, ein Unentschieden gegen Trinidad zu holen, dann ist auch die WM-Teilnahme nicht verdient.”


Sogar Panama vor den USA

In der CONCACAF-Quali sind Trinidad & Tobago abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die USA sind nach zehn Spieltagen mit zwölf Punkten ausgeschieden, während Mexiko, Costa Rica, Panama und Honduras zur WM oder zumindest in die Playoffs zur WM gehen.

In den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte die USA jeweils das Achtelfinale erreicht. 2014 in Brasilien überstand Klinsmann mit den Soccer Boys sogar die sogenannte Todesgruppe aus Deutschland, Portugal, Ghana und den USA.

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