Direkte Ecke! Sensationstor von Kroos

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Was für ein Schlitzohr-Tor von Toni Kroos!

Beim 3:1-Sieg im spanischen Supercup-Halbfinale hat der deutsche Superstar von Real Madrid Gegner FC Valencia mit einer direkt verwandelten Ecke düpiert.


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In der 15 Minute der Partie führte der Weltmeister von 2014 einen Eckstoß von links gedankenschnell aus, während Valencias Keeper Jaume Doménech noch seine Abwehr sortierte und sogar außerhalb des Fünfmeterraumes stand.

Rechtsfuß Kroos schlug den Ball fix und mit viel Schnitt aufs Tor - Doménech bemerkte seinen Fehler erst, als die Kugel schon auf seinen Kasten zusegelte. Der Torhüter sprintete zwar zurück, bekam sogar noch die Hände an den Schuss - faustete ihn sich dadurch aber nur selbst in die Maschen.

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Kroos und Modric zaubern für Real Madrid

Noch vor der Pause erhöhte Isco (39.) im King Abdullah Sports City Stadium in Dschidda für die "Königlichen", bei denen Luka Jovic in der Startelf stand. Der Ex-Frankfurter war es auch, der Luka Modric in der 2. Halbzeit das zweite Zaubertor der Madrilenen an diesem Abend auflegte.

Nach dem Zuspiel des Serben schlenzte Modric die Kugel mit dem rechten Außenrist frech ins lange Eck - erneut war Keeper Doménech düpiert.

"Man kann kaum einen hervorheben", sagte Real-Trainer Zinédine Zidane nach der Partie: "Ich freue mich für Isco, denn er hat ein tolles Spiel gemacht. Kroos hat ein geniales Tor geschossen, auch Luka hat ein schönes Tor mit dem Außenriss erzielt."

Valencia kam in der Nachspielzeit durch Daniel Parejo (Elfmeter) lediglich noch zum Ehrentreffer.


Im Endspiel am Sonntag trifft Real entweder auf den Erzrivalen FC Barcelona, bei dem Torhüter Marc-Andre ter Stegen derzeit verletzt ist, oder den Stadtkonkurrenten Atletico Madrid. Beide Klubs treffen am Donnerstag im zweiten Halbfinale aufeinander (Supercopa: FC Barcelona - Atlético Madrid, Do. ab 20 Uhr im LIVETICKER).

Proteste gegen Supercup in Saudi Arabien

Im spanischen Supercup, gegen dessen erstmalige Austragung in Saudi Arabien es heftige Proteste gibt, kämpfen nicht nur Meister und Pokalsieger um die Trophäe, sondern insgesamt vier Teams.

Das heißt, neben Meister FC Barcelona und Pokalsieger FC Valencia nehmen auch Real und Atlético aus Madrid teil.

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Nicht nur Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, auch der spanische Staatssender RTVE kritisierte die Entscheidung scharf, den Wettbewerb in einem Land austragen zu lassen, das Menschenrechte unterdrückt und Frauen nach wie vor benachteiligt.

Das Turnier wird auch 2021 sowie 2022 im von Spanien 6500 Kilometer entfernten Wüstenstaat ausgetragen und bringt dem spanischen Verband RFEF insgesamt 120 Millionen Euro (40 Millionen Euro pro Veranstaltung bis 2022).

Vertraglich festgelegt wurde, dass Frauen zu den Spielen kostenlos Eintritt in die Stadien erhalten. Erst seit Kurzem öffnet das Königreich das öffentliche Leben dem über viele Jahre unterdrückten weiblichen Geschlecht.

 

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