Dirk Geiger vor Katar-Grand-Prix: "Allmählich kommt Nervosität auf"

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Dirk Geiger steht vor seinem ersten Grand-Prix-Wochenende außerhalb von Deutschland. Der 17-jährige Mannheimer ging bereits im Vorjahr beim Renn-Wochenende auf dem Sachsenring an den Start. In diesem Jahr ermöglicht ihm die PrüstelGP-Mannschaft die Teilnahmen an den ersten Renn-Wochenenden, denn Stammpilot Barry Baltus ist noch zu jung für die Moto3-WM.

"Allmählich kommt Nervosität auf", gesteht Geiger vor dem Saisonstart. "Gleichzeitig freue ich mich aber riesig auf das erste Rennwochenende mit dem Prüstel-Team in der Weltmeisterschaft. Unser letzter Test am vergangenen Wochenende verlief sehr ermutigend. Allerdings begann es eher mühsam, da ich anfänglich Schwierigkeiten mit der Strecke hatte."

"Der Losail Circuit ist nicht einfach zu lernen. Aber es wurde jeden Tag besser. Letztendlich hat auch eine Umstellung meiner Fahrweise viel geholfen und am Sonntag konnte ich all das Gelernte der beiden Vortage super umsetzen. Ich konnte mich um 1,5 Sekunden steigern. Das war wirklich sehr positiv", freut sich der Moto3-WM-Neuling.

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"Mit meiner Lernkurve bin ich zufrieden. Ich denke, dass wir nun für den Grand Prix von Katar gut vorbereitet sind. Ich gehe trotzdem ohne Erwartungen in dieses Wochenende", stellt der 17-Jährige klar. "Ich lasse es einfach auf mich zukommen und dann werden wir sehen, wohin die Reise geht."

"Natürlich werde ich in jeder Session versuchen, mein Bestes zu geben. Auf jeden Fall bin ich schon mega gespannt und auch ein bisschen aufgeregt. Es wird bestimmt ein einmaliges Erlebnis, wenn wir am Freitagnachmittag zum ersten Mal bei Einbruch Dämmerung auf die Strecke gehen werden. Ich möchte schon jetzt beim gesamten Team danken, dass sie so viel Energie reinstecken und Kraft aufwenden, um mir diese unglaubliche Gelegenheit zu bieten", so Geiger.

Mit Bildmaterial von CarXpert PrüstlGP.

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