Diskriminierungsvorwürfe: FA-Boss zurückgetreten

SID
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Nach scharfer Kritik an Äußerungen über schwarze Spieler ist Greg Clarke als Vorsitzender des englischen Fußball-Verbandes FA zurückgetreten.

Obwohl der 63-Jährige sich für die Verwendung des Begriffs "farbig" und zudem die Bezeichnung von Homosexualität als "Lebensentscheidung" während einer Parlamentsanhörung am Dienstag zur Entwicklung von Diversität und Gleichstellung innerhalb der FA noch vor den Abgeordneten entschuldigte hatte, gab Clarke kurz darauf nach gut viereinhalbjähriger Amtszeit aufgrund des schnell wachsenden Drucks seine Demission bekannt.

Als Interimsnachfolger von Clark, der auch Vizepräsident des Weltverbandes FIFA ist, nominierte die FA Peter McCormick. Zeitnah soll der Posten neu besetzt werden.