Trotz Zeitspiel und Schiri-Ärger: Djokovic besteht schwere Prüfung

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Titelverteidiger Novak Djokovic hat die erste schwere Prüfung bei den diesjährigen Australian Open (8. bis 21. Januar täglich im LIVETICKER) gemeistert.

Der Weltranglistenerste aus Serbien schlug in seinem kniffligen Zweitrundenduell in Melbourne den US-Amerikaner Frances Tiafoe nach hartem Kampf über 3:30 Stunden mit 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:3.

"Das war ein schweres Match bei schwierigen Bedingungen", sagte Djokovic anschließend: "Es war sehr heiß auf dem Platz, und Frances hat so gut gespielt und alles gegeben."

Publikum feiert Tiafoe

Der erste Satz lief für den Favoriten noch wie geplant. Dann aber erhöhte Tiafoe die Intensität und setzte Djokovic mächtig zu. Im Tiebreak des zweiten Satzes spielte der Außenseiter groß auf und bejubelte jeden Punkt frenetisch - auch das Publikum in der Rod Laver Arena ging mit.

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Djokovic, mit acht Titeln der Rekordchampion des Turniers, blieb aber in der Spur und bewies im dritten Satz starke Nerven. Das Match ging nun an die Substanz.

Tiafoe überzog den Zeitrahmen zwischen den Ballwechseln mehrfach und verlor dadurch erste Aufschläge, der 23 Jahre alte Amerikaner fluchte laut und diskutierte mit dem Stuhlschiedsrichter (Die ATP-Weltrangliste).

Djokovic nutzte Tiafoes kleine Schwächen cool aus und machte den nächsten Schritt im Turnier. In diesem Jahr peilt er seinen insgesamt 18. Grand-Slam-Triumph an. Damit würde der 33-Jährige den Rückstand auf die Major-Rekordchampions Rafael Nadal (Spanien) und Roger Federer (Schweiz/beide 20) verkürzen.