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Brisantes Nachbeben im Djokovic-Eklat

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Brisantes Nachbeben im Djokovic-Eklat
Brisantes Nachbeben im Djokovic-Eklat

Die ewige Impf-Farce um Novak Djokovic und seine Ausweisung aus Australien hat womöglich ein teures Nachspiel.

Der Serbe ist zwar mittlerweile wieder in der Heimat, die Australian Open laufen ohne den Titelverteidiger. (Die Australian Open im LIVETICKER)

Ganz abgeschlossen ist der Skandal aber noch lange nicht. Denn jetzt will Djokovic offenbar die Regierung Australiens verklagen. (BERICHT: Verpasst Djokovic alle Grand Slams?)

Wie die britische Sun berichtet, berät sich der Weltranglistenerste aktuell mit seinen Anwälten. (SERVICE: Australian Open Herren Spielplan)

Verklagt Djokovic Australien auf 3,8 Millionen?

Der ungeimpfte Serbe wollte mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien einreisen, unter Verweis auf seine Genesung nach einer Infektion im Dezember - nach langem Hickhack sah das Einwanderungsministerium dies nicht als hinreichend und schickte den Tennis-Superstar wieder heim.

Satte 3,8 Millionen Euro könnte Djokovic demnach von Australien fordern wegen der „schlechten Behandlung“, die ihm während der ganzen Farce widerfahren sei.

Darin eingerechnet seien auch die 2,76 Millionen Preisgeld für den erwarteten Sieg bei den Australian Open, die er bereits neunmal gewonnen hat, zuletzt dreimal in Serie.

Djokovic‘ Anwalt Toma Fila erklärte: „Er war einer erniedrigenden Behandlung ausgesetzt. Er sollte klagen.“

Dabei hat der Superstar aber wohl schon Entschädigungen von Tennis Australia kassiert.

Zahlte Tennis Australia Geld an Djokovic?

John Locco, Ex-Bezirksbürgermeister von Brighton, einem Stadtteil von Melbourne, erklärte dies jedenfalls in einem Podcast.

Er habe diese Informationen aus Unterlagen und von einem Mitarbeiter von Tennis Australia erhalten.

Locco erklärte, dass Djokovic sowohl der Flug von Dubai nach Australien, die Kosten für das gemietete Haus und auch die Anwaltskosten in Höhe von rund 50.000 Euro gezahlt wurden.

Normalerweise wird den Spielern nur ein Hotelzimmer von Tennis Australia gezahlt - kein ganzes Haus.

Der Chef der Australian Open Craig Tiley gerät deshalb verstärkt in den Fokus und äußerte sich bereits zu dem Thema.

Voracova bekam keine Hilfe

„Ich habe diese Berichte heute gesehen und wir gehen nicht auf die finanziellen Vereinbarungen ein, die wir mit den Spielern haben“, sagte er bei Channel 9. „Aber diese Berichte sind einfach unwahr.“

Zündstoff bieten die Berichte auch deshalb, weil Tennis Australia in einem weiteren Fall ganz anders handelte.

Renata Voracova war ebenfalls als ungeipmfte Spielerin mithilfe einer Ausnahmegenehmigung eingereist, musste aber ebenso wie Djokovic wieder abreisen.

Die Tschechin bat bei Tennis Australia ebenfalls um Hilfe. Doch ihr Antrag wurde abgelehnt.

Dabei bräuchte sie die Unterstützung wohl deutlich dringender als Djokovic. Die 38-Jährige ist als reine Doppel-Expertin auf der Tour unterwegs und hat in ihrer Karriere laut WTA rund 1,8 Millionen Dollar Preisgeld eingespielt.

Djokovic hingegen hat rund 154 Millionen Dollar in seiner Laufbahn durch seine Erfolge erspielt.

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