Doppelpodest für deutsche Kombinierer im Teamsprint

Sportinformationsdienst
Sport1

Das Kombinierer-Duo Manuel Faißt und Terence Weber hat beim letzten Teamsprint der Weltcup-Saison mit Platz zwei überzeugt.

Im finnischen Lahti musste sich die deutsche Paarung nach einem Sprung von der großen Salpaussäka-Schanze und 2x7,5 km in der Loipe nur den favorisierten Norwegern Jarl Magnus Riiber und Jörgen Graabak geschlagen geben, die im Januar in Val di Fiemme den zuvor einzigen Teamsprint des Winters gewonnen hatten.

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Hinter Faißt/Weber, die 28,1 Sekunden Rückstand hatten, liefen auch die Team-Olympiasieger Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek als Dritte (+30,8 Sekunden) auf das Podest. Das deutlich laufstärkere deutsche Duo hatte mit nur Platz sieben im Springen seine Siegchance verspielt.


"Es war ein cooler Tag für den Manuel und mich, Platz zwei ist eine Riesensache", sagte Weber. Rydzek meinte: "Es ist megacool, dass wir mit zwei Teams auf dem Podest stehen. Wir hatten nicht die beste Ausgangsposition, aber dafür haben wir auf der Strecke gezeigt, was wir draufhaben." 

Frenzel und Rießle nicht nominiert

Eric Frenzel und Fabian Rießle, die gemeinsam im Vorjahr bei der WM in Seefeld den Teamsprint gewonnen hatten, waren von Bundestrainer Hermann Weinbuch nicht nominiert worden. Zuletzt hatten die deutschen Kombinierer im Januar 2018 mit Frenzel und Geiger in einem Teamsprint-Weltcup triumphiert.

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Der bereits als Gewinner des Gesamtweltcups feststehende Riiber war damit an allen 15 norwegischen Siegen in 17 Saisonrennen beteiligt: 13-mal siegte er im Einzel, je einmal im Team und im Teamsprint. Lediglich Geiger mit zwei Einzelsiegen unterbrach die Riiber-Festspiele - der Norweger wurde dabei jeweils Zweiter.

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