Patzer trotz Führung! ManCity verliert Reds aus den Augen

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Sport1

Die Meisterschaft in der englischen Premier League rückt für Teammanager Jürgen Klopp und seinen FC Liverpool immer näher.

Nach dem 4:0 der Reds im Spitzenspiel bei Leicester City am zweiten Weihnachtsfeiertag verlor Titelverteidiger Manchester City bei den Wolverhampton Wanderers in Unterzahl mit mit (1:0).

Guardiola gibt im Titelrennen auf

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Auf die Frage, ob der Titelkampf angesichts von 14 Punkten Rückstand auf die Reds nun vorbei sei, antwortete City-Trainer Pep Guardiola bei BBC Radio 5 Live: "Ja. Ihr Vorsprung ist zu groß. Es ist unrealistisch, an Liverpool zu denken. Wir denken jetzt an Leicester."

Die "Foxes" profitierten von der Niederlage der Skyblues und rangieren weiter auf Platz zwei, mit einem Punkt Vorsprung auf das Team von Guardiola. (SERVICE: Die Tabelle der Premier League) 

Guardiola will sich weiter auf Premier League konzentrieren

Dass sich sein Team nun auf Kosten der Premier League auf die anderen Wettbewerbe fokussieren wolle, verneinte der Coach jedoch. "Wir können keinen Wettbewerb priorisieren. Denn wenn wir das tun, spielen wir in der kommenden Saison nicht in Europa", sagte er. Allerdings haben die Citizens noch einen beruhigenden Vorsprung von acht Punkten auf die Wolves, die auf Platz fünf stehen - dem ersten Platz, der nicht mehr zur Teilnahme an der Champions League berechtigt.


Nach einer Roten Karte für Torwart Ederson wegen einer Notbremse (12.) brachte Raheem Sterling die Gäste in Wolverhampton mit zwei Toren zunächst in Führung (25./50.).

Adama Traoré (55.), Raul Jimenez (82.) und Matt Doherty (89.) ließen schussendlich aber die Wanderers jubeln.

Mendy verursacht Ausgleich

Dem Ausgleich von Jimenez war ein folgenschwerer Fehler von Citys Abwehrspieler Benjamin Mendy vorausgegangen. Der Linksverteidiger verlor im eigenen Strafraum den Ball an Adama Traore, dessen Pass Jimenez zum 2:2 verwertete.

"Niemand versteht, was Mendy da macht. Schlag den Ball einfach raus. Warum haut er ihn nicht einfach nach vorn? Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat", wunderte sich TV-Experte Michael Owen bei Amazon Prime.


Gündogan kann Pleite nicht verhindern

Der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan stand bei den entscheidenden Gegentoren auf dem Platz, er war in der 67. Minute für Kevin De Bruyne eingewechselt worden.

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In der Nachspielzeit hatte erneut Sterling mit einem ruhenden Ball die Chance auf den Last-Minute-Ausgleich, sein Freistoß setzte allerdings auf der Latte auf.

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