DOSB fordert Gleichstellung in der Berichterstattung

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DOSB fordert Gleichstellung in der Berichterstattung
DOSB fordert Gleichstellung in der Berichterstattung

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) macht sich für eine Gleichstellung der Geschlechter in der Sportberichterstattung stark. In einem Offenen Brief an den Bundesverband der Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BZDV), den ARD-Vorsitz, den ZDF-Intendanten und den Verband Privater Medien (VAUNET) machte der DOSB auf die Benachteiligung von Athletinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen aufmerksam und regte zu einer ausgewogenen und gleichwertigen Sportberichterstattung an.

Gut zwei Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) wies Petra Tzschoppe, DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung, auf eine historische Tatsache hin: "Erstmals werden ebenso viele Athletinnen wie Athleten an den Start gehen! Dieses Novum nehmen wir zum Anlass, um auf die fortwährende Benachteiligung von Athletinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen in der Sportberichterstattung aufmerksam zu machen."

Athletinnen bekämen demnach mit Ausnahme von Großveranstaltungen wie Olympischen Spielen und Paralympischen Spielen in der Sportberichterstattung durchschnittlich nur 10 Prozent der medialen Aufmerksamkeit. Dies habe weitreichende Folgen: eine geringere Wertschätzung der Athletinnen und ihrer Leistungen in der Öffentlichkeit, damit verbunden geringere Einnahmen durch Sponsoring und Werbung.

Nicht zuletzt mangele es an weiblichen Vorbildern für junge Frauen und Mädchen im Sport. So gäben 42 Prozent der Jungen im Alter von 6?13 Jahren an, ein Vorbild aus dem Sport zu haben, bei Mädchen seien es laut einer Studie lediglich vier Prozent.

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