DOSB hilft Missbrauchsopfern

DOSB hilft Missbrauchsopfern
DOSB hilft Missbrauchsopfern

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) setzt seine Unterstützung für Betroffene sexuellen Kindesmissbrauchs fort. Wie der Dachverband mitteilte, sei mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine weitere Beteiligung am sogenannten Ergänzenden Hilfesystem (EHS) vereinbart worden.

Dieses 2010 eingeführte System richtet sich an Menschen, die als Kinder oder Jugendliche in staatlichen und nicht-staatlichen Einrichtungen sexualisierte Gewalt erlebt haben und noch heute an den Folgen leiden.

Der DOSB will mit der Verlängerung seines Engagements insbesondere einen Beitrag zur Unterstützung von Betroffenen von sexualisierter Gewalt im Bereich des Sports leisten. Dabei sieht der Dachverband das EHS als "wichtige Grundlage, um Betroffenen niedrigschwellige Hilfe zur Verfügung zu stellen". Unter anderem können Sachleistungen für Therapien, medizinische Dienstleistungen oder Bildungsmaßnahmen beantragt werden. Generell ist Unterstützung bis zu einem Wert von 10.000 Euro möglich.

Die unmittelbaren Zahlungen an den Fonds wickelt der DOSB über die Stiftung Deutscher Sport ab. Der Dachverband selbst ist als gemeinnützige Organisation dazu nicht befugt. Unter die neue Vereinbarung fallen alle ab dem 2. Oktober 2021 gestellten Anträge, Neu-Anträge können online über die Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch gestellt werden.

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