DOSB stellt klar: „Echte Mitgliedsbeiträge nicht steuerbar“

  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
In diesem Artikel:
  • Hoppla!
    Ein Fehler ist aufgetreten.
    Versuchen Sie es später noch einmal.
DOSB stellt klar: „Echte Mitgliedsbeiträge nicht steuerbar“
DOSB stellt klar: „Echte Mitgliedsbeiträge nicht steuerbar“

Der Deutsche Olympische Sportbund hat auf ein zuletzt erfolgtes Urteil des Bundesfinanzhofs in München reagiert und seine gut 90.000 Sportvereine zu beruhigen versucht.

„Die in den Medien aufgeworfene Frage einer Umsatzsteuerpflicht von Mitgliedsbeiträgen stellt sich auch weiterhin nicht“, wurde Thomas Arnold, DOSB-Vorstand Finanzen, zitiert: „Echte Mitgliedsbeiträge sind nicht steuerbar, da hier gar kein Leistungsaustausch vorliegt.“

Der BFH hatte in der vergangenen Woche eine Klage des Golfclubs Schloss Igling im bayerischen Kreis Landsberg am Lech abgewiesen. Dieser hatte sich dagegen gewehrt, dass er für seine Erlöse beim Finanzamt Umsatzsteuer zahlen sollte.

Diese setzen sich aber nicht nur aus Mitgliedsbeiträgen zusammen, der Verein vermietet auch Golfbälle, Ballautomaten oder Caddys. Nach deutschem Recht würde zumindest auf die Zusatzleistungen Umsatzsteuer fällig.

Laut DOSB gilt das aber weiterhin nicht für die Mitgliedsbeiträge. Die Dachorganisation will sich nach eigenen Angaben in der kommenden Woche „in der AG Gemeinnützigkeit mit den Mitgliedsorganisationen mit dem Urteil und seinen möglichen Folgen auseinandersetzen“.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.