Dramatisches WM-Aus! Hopp verpasst Historisches

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Dramatisches Turnier-Aus und nichts für schwache Nerven:

Max Hopp hat bei der PDC Darts-WM im Londoner Alexandra Palace auch im siebten Anlauf als erster deutscher Spieler den Einzug ins Achtelfinale und damit Historisches verpasst. 

Der 23 Jährige unterlag in der dritten Runde dem Litauer Darius Labanauskas im Best-of-seven-Modus mit 2:4. Dabei hatte der in der Weltrangliste knapp 60 Plätze besser stehende Hopp einen guten Start erwischt, mit 1:0 und und 2:1 vorn gelegen. Doch am Ende scheiterte der "Maximiser" vor allem wegen seiner schwachen Dopppelquote.

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"Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Im Vergleich zur zweiten Runde war es ein anständiges Spiel. Am Ende kriege ich noch einmal zwei Darts auf das Doppel, davon muss ich einen reinmachen", sagte Hopp bei SPORT1 und fügte an: "Ich bin mir sicher, dass ich das Spiel bei 3:3 für mich entschieden hätte".

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Für den Hessen aus Kottengrün endet damit ein Jahr "mit vielen Auf und Abs" in einer großen Enttäuschung. Hatte er zum Auftakt gegen den Niederländer Benito van de Pas nach eigener Aussage "nur ein Bruchteil" seines Könnens gezeigt, wurde es gegen Labanauskas kaum besser. Nach der 1:0-Satzführung unterliefen Hopp zu viele Ungenauigkeiten.

Unzufrieden war er dennoch nicht: "Ich entwickele mich von Jahr zu Jahr weiter". Hopp dürfte sich trotz der Niederlage in der Rangliste verbessern, weil er bei der WM kein Preisgeld zu verteidigen hatte.

Damit ist aus deutscher Sicht nur noch Turnier-Debütant Nico Kurz (22) im Wettbewerb. Der Industriemechaniker aus Nidderau trifft am Montag auf Junioren-Weltmeister Luke Humphries (England).

Bunting souverän weiter 

Zum Auftakt der Nachmittagsession hatte Stephen Bunting in souveräner Manier das Achtelfinale klar gemacht.

"The Bullet" schlug Johnny Clayton deutlich mit 4:0 und gab dabei lediglich fünf Legs ab. Im ersten Satz verpasste Bunting seinem Kontrahenten sogar einen Whitewash, während Clayton den zweiten Durchgang etwas ausgeglichener gestalten konnte. Danach dominierte Bunting den dritten Durchgang wieder deutlich, bevor Clayton im vierten Satz noch einmal alles probierte.

Zwar besaß Bunting mit 35 Prozent die niedrigere Checkout-Quote im Vergleich zu Clayton (41 Prozent). Doch "The Bullet" bekam 34 Mal die Chance aufs Doppelfeld, während sein Kontrahent lediglich zwölf Versuche zum Checkout hatte. Im Drei-Dart-Average sah sich Bunting mit 94,58 Punkten pro Aufnahme ebenfalls vorn, denn Clayton kam auf 91,5 Punkte pro Aufnahme. 

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