Dream-Race Fuji: Neue Audi-Lackierungen für Rene Rast & Co.

Sport1


Die vier Audi RS 5 haben für das Dream-Race zum Teil neue Designs bekommen. Nur das Auto von Mike Rockenfeller werden die Fans auf Anhieb wiedererkennen: Der DTM-Champion des Jahres 2013 startet wie in der abgelaufenen DTM-Saison im gewohnten schwarzen RS 5, nur wird sein Bolide in Fuji nicht von Phoenix, sondern von Abt eingesetzt.

Ungewohnt sieht hingegen das Design des DTM-Meisters der abgelaufenen Saison aus: Rene Rasts Bolide bekommt für das Japan-Gastspiel den Look der japanischen Flagge mit einem großen roten Punkt auf der weißen Karosserie. Dafür sitzt der 33-Jährige, der sich gewohnt akribisch auf das Aufeinandertreffen mit der Super-GT-Serie vorbereitet hat, in einem Auto, das von seinem Stammteam Rosberg-Audi eingesetzt wird.

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Loic Duvals Phoenix-Audi-Bolide ist zwar wie gewohnt rot, dafür hat man für den Japan-Einsatz einen neuen Sponsor engagiert, der bereits den Gaststart von MotoGP-Ass Andrea Dovizioso in Misano unterstützt hatte.

Und auch der WRT-Audi-Bolide von Gastfahrer Benoit Treluyer zeigt sich in einem ungewohnten Farbdesign. Statt schwarz - wie bei Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi - ist der Grundton beim Audi-Kundenauto diesmal weiß. Das Team von Vincent Vosse wird in Japan übrigens vom Audi-Rennstall Hitotsuyama Racing unterstützt.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Treluyer ist zwar noch nie ein DTM-Rennen gefahren, er war aber dieses Jahr Audis DTM-Ersatzmann, fuhr das Renntaxi und nahm auch am Young-Driver-Test teil. Das Dream-Race in Fuji ist nun sein erster Einsatz im Turbo-Audi. Dafür kennt er die Super-GT-Serie, in der er 2010 den Titel geholt hatte. Und Japan, denn dort fuhr er sieben Jahre lang.

"Natürlich wird es nach drei Jahren mit nur wenigen Renneinsätzen nicht leicht für mich, aber ich werde mein Bestes geben und hoffe, WRT, Audi und meine japanischen Fans nicht zu enttäuschen", sagt der 42-jährige Franzose.

Durch Rockenfellers kurzfristigen Wechsel zu Abt-Audi setzt jedes Audi-Einsatzteam in Japan einen Boliden ein. "Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, dort mit einem Auto je Team vor Ort zu sein", sagt Audi-Sportchef Dieter Gass.

Für die vier Audi-Teams ist der Japan-Einsatz eine logistische Herausforderung. Ein großer Teil des Equipments und der Ersatzteile wurde schon vor Wochen auf dem Seeweg nach Asien geschickt. Die vier Audi RS 5 wurden am 13. November von Frankfurt-Hahn aus nach Japan geflogen und kamen am gestrigen Montag (18. November) an der Rennstrecke an.

© Motorsport-Total.com

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