"Drehen vollkommen durch": eSports-Event wird Rekorde brechen

Fabian Sieroka
Sport1

Am vergangenen Wochenende kam die League-of-Legends-Weltmeisterschaft zu einem fulminanten Abschluss.

Auch wenn das Ergebnis aus europäischer Sicht weniger erfreulich war, untermauerte das Event erneut das wachsende Interesse am digitalen Sport. Das Finale der Worlds erreichte großartige Zuschauerzahlen und toppte die Werte aus dem Vorjahr deutlich.


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In der Spitze schauten 3,7 Millionen Menschen zu, durchschnittlich verfolgten über 2,9 Millionen das Geschehen. Im Vergleich zum Finale 2018 verdoppelten sich also beinahe die Zahlen.

Groß, größer, China

Nun laufen bereits die Planungen für die Worlds 2020 in China. Der Austragungsort für das Endspiel wird das Shanghai Stadium sein. Das für Fußball und Leichtathletik gebaute Stadion fasst bis zu 80.000 Zuschauer. Im Jahr 2017 kamen über 40.000 Fans in das Nationalstadion Peking, um ihre Idole League of Legends spielen zu sehen.


Abgesehen davon sollen die Vorrunde und die K.O.-Phase des Turniers in gleich sechs chinesischen Städten ausgetragen werden. Zum Vergleich, die diesjährige WM in Europa beschränkte sich auf nur drei Orte. Auch in Berlin, Madrid und Paris war der Andrang groß. Allerdings ist der Stellenwert des eSports im asiatischen Raum bereits so weit gewachsen, dass sich Vergleiche fast erübrigen.

Nicolo Laurent, CEO von Riot Games sagte im Gespräch mit ESPN: "Das was ihr für das kommende Jahr wissen müsst, ist, dass wir vollkommen durchdrehen werden."

"Wir arbeiten hart daran, dass ihr alle Plätze besetzen könnt", versprach Laurent. "Wir arbeiten hart daran, dass das Erlebnis vor Ort für alle den gleichen Rundumblick und Überblick bietet."

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