Dresden-Trainer überrascht: "War mir nicht sicher, was passiert"

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Dresden-Trainer überrascht: "War mir nicht sicher, was passiert"
Dresden-Trainer überrascht: "War mir nicht sicher, was passiert"

Bei Dynamo Dresden läuft es aktuell alles andere als rund.

Der Aufsteiger startete sensationell in die neue Saison der 2. Bundesliga, holte aus den ersten vier Spielen zehn Punkte. Doch danach ging nicht mehr viel zusammen, von den vergangenen neun Partien wurden acht verloren. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Am vergangenen Wochenende setzte es die fünfte Niederlage in Serie, Dresden verlor bei Holstein Kiel mit 1:2. Inzwischen ist Dresden auf Rang 14 abgestürzt, nur ein Punkt Vorsprung trennen die Sachsen vom Relegationsplatz.

„Es ist keine schöne Situation. Wir leiden gerade etwas. Wenn man die letzten Spiele gesehen hat, sieht man, wir waren nicht schlecht, wir waren ebenbürtig, teilweise besser, aber in Schlüsselsituationen haben wir uns unclever verhalten“, analysierte Dresden-Trainer Alexander Schmidt im Maschinensucher Doppelpass 2. Bundesliga auf SPORT1. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Schmidt: „War mir nicht sicher, was passiert“

„Natürlich sind wir alle enttäuscht. Aber wir sind nicht zerstritten oder uneins“, sagte Schmidt und kündigte an: „Wir werden die Dinge weiter angehen, die Pause nutzen. Wir wollen wieder alles forcieren, was uns starkgemacht hat.“ Der 53-Jährige richtete zudem eine klare Ansage an seine Spieler: „Ich will jetzt sehen, wer diesen Weg konsequent mitgeht.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Bei so einem Negativlauf liegt es in der Natur der Sache, dass der Trainer mehr und mehr unter Beschuss gerät. Doch in Dresden hält man weiter die Füße still, auch nach der jüngsten Pleite in Kiel.

Eine Entwicklung, die Schmidt selbst nicht vorhergesehen hatte. „Ich gebe zu, nach dem Kiel-Spiel war ich frustriert. Da war ich mir auch nicht ganz sicher, was passiert. Die Entscheidung hätte in jede Richtung gehen können“, gestand Schmidt. Es mache ihn stolz, dass der Verein weiter auf ihn baue. „Wenn man in seinem Handeln bestätigt wird, gibt einem das noch mal einen richtigen Energieschub.“

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