„Dringende Impfempfehlung“ für deutsche Athleten

·Lesedauer: 1 Min.
„Dringende Impfempfehlung“ für deutsche Athleten
„Dringende Impfempfehlung“ für deutsche Athleten

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ruft seine Athletinnen und Athleten mit Blick auf die Olympischen Winterspiele im Frühjahr in Peking (4. Februar bis 20. Februar) zur Corona-Impfung auf.

„Der überwiegende Teil des Teams ist bereits geimpft, unsere medizinischen Expert*innen geben für alle Teilnehmer*innen eine dringende Impfempfehlung ab“, sagte DOSB-Vorstand Leistungssport Dirk Schimmelpfennig dem SID.

Das Organisationskomitee hatte am Mittwoch mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) getagt und seine Peking-Pläne skizziert.

Daraus geht hervor, dass sich ungeimpfte Athletinnen und Athleten im Vergleich zu Geimpften auf eine kompliziertere Einreise einstellen müssen.

Ungeimpfte müssen sich in dreiwöchige Quarantäne begeben

Während sich geimpfte Sportler unmittelbar nach der Einreise innerhalb einer Blase bewegen dürfen, müssen sich Ungeimpfte in eine dreiwöchige Quarantäne begeben.

Die sogenannte „Bubble“ für alle Teilnehmenden wird ab dem 23. Januar aufgezogen und darf die gesamten Spiele nicht verlassen werden.

Auf der Sitzung wurde zudem die Zulassung von einheimischen Zuschauern besprochen. Fans aus dem Ausland werden demnach keinen Zutritt zu den Wettkampfstätten erhalten.

„Peking wird auf den Erfahrungen von Tokio aufbauen“

"Peking wird erkennbar auf den Erfahrungen von Tokio aufbauen, die Zuschauerentscheidung fügt sich insofern nahtlos in das Gesamtkonzept", sagte Schimmelpfennig und verwies mit Blick auf einen konkreten Ablaufplan auf das für den 22.Oktober angekündigte "Playbook", das die Ausführungsbestimmungen für die Winterspiele regeln wird.

Bei den Olympischen und Paralympischen Spielen im vergangenen Sommer in Tokio waren Zuschauer weitgehend ausgeschlossen, da in der japanischen Hauptstadt und den benachbarten Präfekturen aufgrund der Pandemie der Ausnahmezustand verhängt worden war.


Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.