DTB startet neue Turnierserie in zehn Städten

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Mit Jan-Lennard Struff und Laura Siegemund an der Spitze startet am 8. Juni eine neue Turnierserie des Deutschen Tennis Bundes (DTB).

Bis zum 26. Juli werden Finals in zehn verschiedenen Städten ausgetragen, der erste Aufschlag erfolgt in Troisdorf. Aufgrund der Coronakrise pausiert die internationale Tennistour derzeit bis mindestens 13. Juli.


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"Ich finde diese Idee einfach cool. Der DTB gibt vielen Spielern die Möglichkeit, Matchpraxis zu sammeln und dabei auch noch etwas Geld zu verdienen. Daher ist die Turnier-Einladungsserie sehr wichtig für uns", sagte Struff im Interview mit dem DTB.

Zugesagt haben auch sein Davis-Cup-Kollege Dominik Koepfer und Doppelspezialist Kevin Krawietz. Der ebenfalls eingeladene Philipp Kohlschreiber fehlt dagegen in dem 32 Namen umfassenden Herrenfeld.

Finalspiele in Großhesselohe und Versmold

Die Finalspiele der Herren werden in Großhesselohe stattfinden. Die Vorrunde wird neben Troisdorf (Nordrhein-Westfalen) in Überlingen (Baden-Württemberg), Großhesselohe (Bayern) und Neuss (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen.


Die 24-köpfige Konkurrenz der Frauen bestreitet die Vorrunde in Darmstadt (Hessen), Versmold (Nordrhein-Westfalen) und Stuttgart (Baden-Württemberg). Neben Fed-Cup-Spielerin Laura Siegemund wird unter anderem Anna-Lena Friedsam auf den Court gehen. Schauplatz der Finalrunde ist Versmold.

"Ich freue mich, dass die Planungen der Turnierserie weiter voranschreiten. Sie ist bei den Spielerinnen und Spielern sehr gut angekommen, was man auch an den attraktiven Teilnahmefeldern sieht. Alle Beteiligten werden von dieser wichtigen Aktion in einer schwierigen Situation profitieren", sagte DTB-Präsident Ulrich Klaus.

Matches ohne Linienrichter und Ballkinder

Die Spiele sollen angesichts der Corona-Pandemie "unter besonderen Bedingungen" ausgetragen werden. Die Gesundheit der Spieler und aller Beteiligten sowie die Einhaltung der Vorgaben der Bundes- und Landesregierungen hätten höchste Priorität, teilte der DTB mit.

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So werden beispielsweise die Matches nur mit einem Stuhlschiedsrichter und ohne Linienrichter und Ballkinder gespielt.

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