"Oh mein Gott, du bist so schlecht!" Tennis-Rüpel rastet aus

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"Oh mein Gott, du bist so schlecht!" Tennis-Rüpel rastet aus
"Oh mein Gott, du bist so schlecht!" Tennis-Rüpel rastet aus

Der zweite Finalist bei den Australian Open steht fest.

Daniil Medvedev zog durch einen Sieg gegen den Stefanos Tsitipas ins Finale ein. Mit 7:6, 4:6, 6:4 und 6:1 bezwang der an Nummer 2 gesetzte Russe den an Nummer 4 gesetzten Griechen und trifft somit im Finale auf Rafael Nadal, der den Italiener Matteo Berrettini bezwungen hatte.

Das Match bot neben sportlicher Extraklasse auch einiges an Unterhaltung: Rüpel Medvedev rastete während des Spiels mehrfach aus und beleidigte den Schiedsrichter.

Im 2. Satz seines Duells mit Tsitsipas platzte dem Russen komplett der Kragen.

„Sein Vater spricht bei jedem Punkt“, beschwerte sich Medvedev lautstark von seiner Bank aus beim Stuhlschiedsrichter und forderte, dass dieser den Griechen endlich bestrafen müsse: „Bist du dumm!? Du musst ihn verwarnen! Oh mein Gott, du bist so schlecht. Wie kann man so schlecht sein in einem Halbfinale bei einem Grand Slam?“

Stattdessen bekam erstmal der umstrittene Russe selbst eine Verwarnung für seine Worte. (SERVICE: Australian Open Herren Spielplan)

Medvedev beleidigt Schiedsrichter wegen Tsitsipas

Den 1. Satz hatte der Russe noch 7:6 gewonnen, sein Wutausbruch brachte ihm aber nichts - Tsitsipas glich durch 6:4 aus.

Nach dem Satz und auf dem Weg in die Kabine attackierte Medvedev den Referee noch einmal. (Die Australian Open im LIVETICKER)

„Sprichts du Griechisch“, fragte er mit Blick auf das Coaching von Vater Apostolos Tsitsipas, der dafür bekannt ist, seinem Sohn verbotenerweise auch während des Matches Hinweise zu geben.

„Du musst ihn verwarnen“, forderte Medvedev in der Pause erneut und schob nach: „Wenn du das nicht machst ... wie soll ich sagen? Dann bist du eine kleine Katze.“

Offensichtlich hatte der Russe ein deutlich schlimmeres Wort dafür wählen wollen, dass der Schiedsrichter aus seiner Sicht zu weich mit Tsitsipas umgehe - verkniff sich aber die heftige Beleidigung.

Den dritten Satz holte sich dann wieder Medvedev. Im vierten Satz hatte dann auch der Schiedsrichter genug und verwarnte Tsitsipas. Medvedev machte kurzen Prozess und darf nach dem 6:1 nun auf seinen zweiten Grand-Slam-Titel hoffen.

Medvedev ruderte nach dem Match ein gutes Stück zurück und entschuldigte sich auch beim Referee: „Ich bedauere es immer wieder, weil ich es nicht schön finde. Ich weiß, dass jeder Schiedsrichter versucht, sein Bestes zu geben.“

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