"Dumme Dinge angestellt": Heidfeld zieht über Schumacher her

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Michael Schumacher kannte auf der Strecke keine Freunde. Die Formel-1-Legende versuchte alles, um zu gewinnen, und eckte dadurch auch mit Kollegen an.

"Er war skrupellos, extrem aggressiv, manchmal unfair", erklärte Nick Heidfeld Formel-1-Podcast Beyond The Grid, ohne konkrete Beispiele zu nennen.

Heidfeld: Schumacher hat "dumme Dinge angestellt"

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Schumacher habe auf der Rennstrecke "einige dumme Dinge angestellt, die inakzeptabel waren", sagte der 42-Jährige, der zwischen 2000 und 2011 in der Königsklasse des Motorsports fuhr.


Dabei hatte Heidfeld, der Fernando Alonso als "besten Fahrer" nannte, gegen den er gefahren sei, wohl Schumachers Crash mit Damon Hill 1994 oder den Rammstoß gegen Jacques Villeneuve drei Jahre später im Sinn.

Heidfeld: Schumacher toller Mensch

Allerdings sei der siebenmalige Weltmeister abseits der Strecke "der netteste Mensch, den du treffen kannst." Schumacher habe "ein warmes Herz" und sei ein liebevoller Familienmensch.


Im Dezember 2013 erlitt Schumacher bei einem schweren Ski-Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma, durch das er sich seitdem in Reha in seinem Haus in der Schweiz befindet.

Über seinen Gesundheitszustand gibt die Familie aus Rücksicht auf die Privatsphäre keine genauen Auskünfte.

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