Ende der Siegesserie: Bayer verpasst Anschluss an Bayern

SPORT1
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Bayer Leverkusen hat den Sprung auf Platz zwei in der Bundesliga verpasst. Zum Abschluss des 9. Spieltags kamen die Rheinländer in der heimischen BayArena nicht über ein torloses Remis gegen Hertha BSC hinaus.

Ende der Siegesserie: Bayer verpasst Anschluss an Bayern
Ende der Siegesserie: Bayer verpasst Anschluss an Bayern

Durch den Punkt zog Leverkusen vorbei an Borussia Dortmund auf Rang drei, das am Samstag überraschend 1:2 gegen den 1. FC Köln verloren hatte. Der Rückstand auf die Bayern wuchs allerdings auf drei Punkte an. Die Berliner Hertha hängt weiter in der unteren Tabellenhälfte fest und bleibt 13.

Serie von Bayer Leverkusen reißt

Die Werkself bleib damit auch nach neun Spielen in dieser Saison ungeschlagen, konnten ihre Serie von fünf Siegen nicht fortsetzen.

In einer über weite Strecken nur mäßig unterhaltsamen Partie hatte Bayer erst in der Nachspielzeit die beste Chance des Spiels, als Lars Bender per Kopf das Hertha-Tor nur um wenige Zentimeter verpasste.

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"Wir haben das Spiel kontrolliert und dominiert", befand Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes bei Sky: "Das Einzige, was wir nicht hinbekommen haben, war, im letzten Drittel richtige Entscheidungen zu treffen, vielleicht auch weil die Frische fehlte."

Sein Hertha-Pendant Arne Friedrich war zufriedener: "Zu null, das nehmen wir sehr gerne mit, das war sehr wichtig. Nach vorne waren wir leider nicht durchschlagskräftig. Aber hier einen Punkt mitzunehmen ist okay."

Bayer-Trainer Bosz muss auf Alario verzichten

Hertha-Trainer Peter Bosz musste kurzfristig auf gleich drei Stammkräfte verzichten.

Torjäger Lucas Alario (leichte Knieprobleme), Karim Bellarabi (Oberschenkelprobleme) und Nadiem Amiri (krank) standen nicht zur Verfügung. Hertha-Coach Bruno Labbadia vertraute der Elf der Vorwoche, die Borussia Dortmund 2:5 unterlag.

Schick gibt Startelf-Debüt für Leverkusen

Die Werkself hatte beim Startelf-Debüt von Patrik Schick in der Bundesliga zunächst mehr Probleme, ins Spiel zu finden, als die Hertha. Zu klaren Möglichkeiten kamen die Berliner allerdings nicht.

Leverkusen wurde in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit etwas gefährlicher.

Hertha-Torwart Schwolow pariert Demirbay-Hammer

Erst musste Hertha-Keeper Alexander Schwolow ein 30-Meter-Geschoss von Kerem Demirbay entschärfen (33.), wenig später war er auch beim Schuss von Leon Bailey auf dem Posten (35.).

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Auch in der zweiten Halbzeit war Leverkusen optisch zwar die etwas bessere Mannschaft, klare Chancen blieben aber weiterhin Mangelware.

An den besten Möglichkeiten war wiederum Demirbay beteiligt. Zunächst strich sein Freistoß aus 20 Metern knapp über die Latte des Berliner Tores hinweg (68.). In der Nachspielzeit bereitete er die beste Chance des Spiels vor, als er Bender den Ball servierte, den der dann knapp am rechten Pfosten vorbei köpfte.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)