Diese drei Stärken zeichnen Davies aus

Florian Plettenberg
Sport1
War dieser Treffer der Anfang einer großen Bayern-Karriere?Es läuft die 69. Spielminute in der Allianz Arena, als sich Alphonso Davies am Sonntagabend auf den Weg nach vorne macht und in den Strafraum sprintet. Robert Lewandowski schießt, Mainz-Torwart Florian Müller wehrt den Ball nach vorne ab, Davies schaltet blitzschnell, nagelt den Nachschuss mit der rechten Innenseite volley ins Tor zum 6:0-Endstand und jubelt auf Knien rutschend Richtung Eckfahne.Für den Winter-Neuzugang aus Kanada ist es sein erster Pflichtspieltreffer im Bayern-Dress, für Davies-Einkäufer Hasan Salihamidzic eine erste Genugtuung. Salihamidzic: "Alphonso ist die Zukunft""Ich freue mich riesig für den Jungen, weil er wirklich richtig gut trainiert und sich reinhaut. Er ist wirklich ein Diamant. Das zeigt er auch jeden Tag im Training", schwärmte der Sportdirektor nach Abpfiff.Salihamidzic, der die Bosse um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge von dem Transfer überzeugte, weiter: "Alphonso ist die Zukunft. Er zeigt aber auch, dass er jetzt schon eine große Rolle spielen kann. Er ist einfach ein super Junge, arbeitet jeden Tag und haut sich rein. Er hat sich selber belohnt. Nicht mich, nicht den Trainer, sondern sich selber und den FC Bayern München."19 Millionen Euro (inklusive möglicher Nachzahlungen) blätterten die Münchner für den Kanadier hin. Bislang jedoch konnte der 18-Jährige noch nicht besonders auf sich aufmerksam machen, weil er sich auch an das Tempo bei den Bayern gewöhnen musste.Bis zu seiner Einwechslung gegen Mainz kam er nur auf vier Mini-Einsätze in der Bundesliga. Beim Stand von 5:0 brachte ihn Trainer Niko Kovac aber in der 59. Spielminute. Das Besondere daran: Linksfuß Davies kam für David Alaba und ersetzte den Österreicher als Linksverteidiger, dabei ist Davies als Flügelspieler geholt worden. "Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe"Davies, der Allrounder? "Er kann mehrere Positionen spielen. Er spielt alles, wo ihn der Trainer hinstellt. Er hat wirklich Qualitäten, die selten in der Bundesliga zu sehen sind", sagte Salihamidzic und legte noch einen drauf: "Er ist, glaube ich, der schnellste Spieler in der Bundesliga. Müsste man mal messen. Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe. Er hat eine unheimliche Dynamik und Tempo. Er hat aber auch noch einiges zu tun, er ist gerade 18 geworden im November."In der Tat zeigte Davies gegen schwache Mainzer erstmals, was in ihm steckt – und woran es noch hapert. Wirkte er anfangs auf neuer Position noch etwas orientierungslos, bekamen seine Aktionen zunehmend mehr Klarheit. Davies schaltete sich immer wieder mit nach vorne ein – wie bei seinem Debüttreffer, durch den er zum ersten Spieler des Jahrgangs 2000 avancierte, der für den Rekordmeister ein Pflichtspiel-Tor erzielte.Anschließend wechselte Davies auf seine Parade-Position – die rechte Außenbahn. Von dort spielte er kluge Pässe, war aber ab und an zu eigensinnig, was ihm die Routiniers Thomas Müller und Lewandowski auch gestenreich zu verstehen gaben, wenn sie Davies übersah. Der Gesamteindruck war dennoch positiv. Mitspieler überzeugt von Davies' Durchbruch"Er hat mutig gespielt und so kann er uns auch weiterhelfen. Er ist ein sehr guter Junge und Spieler", befand Niklas Süle, der vom Tor auch deshalb beeindruckt war, weil es Davies mit seinem schwachen rechten Fuß schoss."Bis jetzt dachte ich, dass er den nur zum Stehen hat", sagte der Innenverteidiger schelmisch und machte deutlich, dass er Davies den Durchbruch bei den Bayern "auf jeden Fall" zutraue. Leon Goretzka sagte: "Er ist noch sehr jung und weit weg von zu Hause. Das ist der beste Weg, um sich einzufinden. Wir versuchen, ihm im Training zu helfen, und er macht es auch teilweise echt ganz gut."Macht es Davies auf dem Platz zukünftig nicht nur teilweise ganz gut, dürften ihm weitere Einsätze sicher sein.

Diese drei Stärken zeichnen Davies aus

War dieser Treffer der Anfang einer großen Bayern-Karriere?Es läuft die 69. Spielminute in der Allianz Arena, als sich Alphonso Davies am Sonntagabend auf den Weg nach vorne macht und in den Strafraum sprintet. Robert Lewandowski schießt, Mainz-Torwart Florian Müller wehrt den Ball nach vorne ab, Davies schaltet blitzschnell, nagelt den Nachschuss mit der rechten Innenseite volley ins Tor zum 6:0-Endstand und jubelt auf Knien rutschend Richtung Eckfahne.Für den Winter-Neuzugang aus Kanada ist es sein erster Pflichtspieltreffer im Bayern-Dress, für Davies-Einkäufer Hasan Salihamidzic eine erste Genugtuung. Salihamidzic: "Alphonso ist die Zukunft""Ich freue mich riesig für den Jungen, weil er wirklich richtig gut trainiert und sich reinhaut. Er ist wirklich ein Diamant. Das zeigt er auch jeden Tag im Training", schwärmte der Sportdirektor nach Abpfiff.Salihamidzic, der die Bosse um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge von dem Transfer überzeugte, weiter: "Alphonso ist die Zukunft. Er zeigt aber auch, dass er jetzt schon eine große Rolle spielen kann. Er ist einfach ein super Junge, arbeitet jeden Tag und haut sich rein. Er hat sich selber belohnt. Nicht mich, nicht den Trainer, sondern sich selber und den FC Bayern München."19 Millionen Euro (inklusive möglicher Nachzahlungen) blätterten die Münchner für den Kanadier hin. Bislang jedoch konnte der 18-Jährige noch nicht besonders auf sich aufmerksam machen, weil er sich auch an das Tempo bei den Bayern gewöhnen musste.Bis zu seiner Einwechslung gegen Mainz kam er nur auf vier Mini-Einsätze in der Bundesliga. Beim Stand von 5:0 brachte ihn Trainer Niko Kovac aber in der 59. Spielminute. Das Besondere daran: Linksfuß Davies kam für David Alaba und ersetzte den Österreicher als Linksverteidiger, dabei ist Davies als Flügelspieler geholt worden. "Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe"Davies, der Allrounder? "Er kann mehrere Positionen spielen. Er spielt alles, wo ihn der Trainer hinstellt. Er hat wirklich Qualitäten, die selten in der Bundesliga zu sehen sind", sagte Salihamidzic und legte noch einen drauf: "Er ist, glaube ich, der schnellste Spieler in der Bundesliga. Müsste man mal messen. Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe. Er hat eine unheimliche Dynamik und Tempo. Er hat aber auch noch einiges zu tun, er ist gerade 18 geworden im November."In der Tat zeigte Davies gegen schwache Mainzer erstmals, was in ihm steckt – und woran es noch hapert. Wirkte er anfangs auf neuer Position noch etwas orientierungslos, bekamen seine Aktionen zunehmend mehr Klarheit. Davies schaltete sich immer wieder mit nach vorne ein – wie bei seinem Debüttreffer, durch den er zum ersten Spieler des Jahrgangs 2000 avancierte, der für den Rekordmeister ein Pflichtspiel-Tor erzielte.Anschließend wechselte Davies auf seine Parade-Position – die rechte Außenbahn. Von dort spielte er kluge Pässe, war aber ab und an zu eigensinnig, was ihm die Routiniers Thomas Müller und Lewandowski auch gestenreich zu verstehen gaben, wenn sie Davies übersah. Der Gesamteindruck war dennoch positiv. Mitspieler überzeugt von Davies' Durchbruch"Er hat mutig gespielt und so kann er uns auch weiterhelfen. Er ist ein sehr guter Junge und Spieler", befand Niklas Süle, der vom Tor auch deshalb beeindruckt war, weil es Davies mit seinem schwachen rechten Fuß schoss."Bis jetzt dachte ich, dass er den nur zum Stehen hat", sagte der Innenverteidiger schelmisch und machte deutlich, dass er Davies den Durchbruch bei den Bayern "auf jeden Fall" zutraue. Leon Goretzka sagte: "Er ist noch sehr jung und weit weg von zu Hause. Das ist der beste Weg, um sich einzufinden. Wir versuchen, ihm im Training zu helfen, und er macht es auch teilweise echt ganz gut."Macht es Davies auf dem Platz zukünftig nicht nur teilweise ganz gut, dürften ihm weitere Einsätze sicher sein.

War dieser Treffer der Anfang einer großen Bayern-Karriere?

Es läuft die 69. Spielminute in der Allianz Arena, als sich Alphonso Davies am Sonntagabend auf den Weg nach vorne macht und in den Strafraum sprintet. Robert Lewandowski schießt, Mainz-Torwart Florian Müller wehrt den Ball nach vorne ab, Davies schaltet blitzschnell, nagelt den Nachschuss mit der rechten Innenseite volley ins Tor zum 6:0-Endstand und jubelt auf Knien rutschend Richtung Eckfahne.


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Für den Winter-Neuzugang aus Kanada ist es sein erster Pflichtspieltreffer im Bayern-Dress, für Davies-Einkäufer Hasan Salihamidzic eine erste Genugtuung.

Salihamidzic: "Alphonso ist die Zukunft"

"Ich freue mich riesig für den Jungen, weil er wirklich richtig gut trainiert und sich reinhaut. Er ist wirklich ein Diamant. Das zeigt er auch jeden Tag im Training", schwärmte der Sportdirektor nach Abpfiff.

Salihamidzic, der die Bosse um Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge von dem Transfer überzeugte, weiter: "Alphonso ist die Zukunft. Er zeigt aber auch, dass er jetzt schon eine große Rolle spielen kann. Er ist einfach ein super Junge, arbeitet jeden Tag und haut sich rein. Er hat sich selber belohnt. Nicht mich, nicht den Trainer, sondern sich selber und den FC Bayern München."


19 Millionen Euro (inklusive möglicher Nachzahlungen) blätterten die Münchner für den Kanadier hin. Bislang jedoch konnte der 18-Jährige noch nicht besonders auf sich aufmerksam machen, weil er sich auch an das Tempo bei den Bayern gewöhnen musste.

Bis zu seiner Einwechslung gegen Mainz kam er nur auf vier Mini-Einsätze in der Bundesliga. Beim Stand von 5:0 brachte ihn Trainer Niko Kovac aber in der 59. Spielminute. Das Besondere daran: Linksfuß Davies kam für David Alaba und ersetzte den Österreicher als Linksverteidiger, dabei ist Davies als Flügelspieler geholt worden.


"Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe"

Davies, der Allrounder? "Er kann mehrere Positionen spielen. Er spielt alles, wo ihn der Trainer hinstellt. Er hat wirklich Qualitäten, die selten in der Bundesliga zu sehen sind", sagte Salihamidzic und legte noch einen drauf: "Er ist, glaube ich, der schnellste Spieler in der Bundesliga. Müsste man mal messen. Er ist einer der schnellsten, die ich jemals gesehen habe. Er hat eine unheimliche Dynamik und Tempo. Er hat aber auch noch einiges zu tun, er ist gerade 18 geworden im November."

In der Tat zeigte Davies gegen schwache Mainzer erstmals, was in ihm steckt – und woran es noch hapert. Wirkte er anfangs auf neuer Position noch etwas orientierungslos, bekamen seine Aktionen zunehmend mehr Klarheit. Davies schaltete sich immer wieder mit nach vorne ein – wie bei seinem Debüttreffer, durch den er zum ersten Spieler des Jahrgangs 2000 avancierte, der für den Rekordmeister ein Pflichtspiel-Tor erzielte.


Anschließend wechselte Davies auf seine Parade-Position – die rechte Außenbahn. Von dort spielte er kluge Pässe, war aber ab und an zu eigensinnig, was ihm die Routiniers Thomas Müller und Lewandowski auch gestenreich zu verstehen gaben, wenn sie Davies übersah. Der Gesamteindruck war dennoch positiv.

Mitspieler überzeugt von Davies' Durchbruch

"Er hat mutig gespielt und so kann er uns auch weiterhelfen. Er ist ein sehr guter Junge und Spieler", befand Niklas Süle, der vom Tor auch deshalb beeindruckt war, weil es Davies mit seinem schwachen rechten Fuß schoss.

"Bis jetzt dachte ich, dass er den nur zum Stehen hat", sagte der Innenverteidiger schelmisch und machte deutlich, dass er Davies den Durchbruch bei den Bayern "auf jeden Fall" zutraue. Leon Goretzka sagte: "Er ist noch sehr jung und weit weg von zu Hause. Das ist der beste Weg, um sich einzufinden. Wir versuchen, ihm im Training zu helfen, und er macht es auch teilweise echt ganz gut."


Macht es Davies auf dem Platz zukünftig nicht nur teilweise ganz gut, dürften ihm weitere Einsätze sicher sein.

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