DVV muss Beach-Sommer umplanen

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DVV muss Beach-Sommer umplanen
DVV muss Beach-Sommer umplanen

Der Sommer im deutschen Beachvolleyball muss aufgrund der Corona-Pandemie umgeplant werden. Wie der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) am Freitag mitteilte, wurden aufgrund fehlender Planbarkeit von Großevents mit Zuschauern die Stopps der German Beach Tour in Dresden (18. bis 20. Juni), das örtlich bislang nicht festgelegte zweite Turnierwochenende (25. bis 27. Juni) sowie die Turniere in Konstanz (2. bis 4. Juli) und auf Fehmarn (9. bis 11. Juli) aus dem Kalender gestrichen.

Der DVV will nun Alternativpläne entwickeln, um eine sportlich faire Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften zu gewährleisten - und dabei auch mit Alexander Walkenhorst zusammenarbeiten. Der ehemalige WM-Teilnehmer hatte im vergangen Jahr mit seinem Start-up eine gut angenommene Beach-Liga ins Leben gerufen, war anschließend jedoch mit dem DVV und dessen Vermarktungschef David Klemperer in Streit geraten. Diesen legten beide Parteien nun bei.

"Wir blicken im Sinne des Sports nach vorn. Das ist auch ein klarer Auftrag der Volleyball-Basis. Um Fehler der Vergangenheit auszuschließen, wollen wir gemeinsam eine entsprechende Vereinbarung schließen, die die Interessen aller Seiten berücksichtigt, aber auch Werte wie Respekt, Diskriminierungsverbot in jeglicher Form und die Förderung des facettenreichen Sports widerspiegelt", sagte DVV-Präsident Rene Hecht.

Laut DVV sollen die ersten Qualifikationsturniere bereits Anfang Juni starten. "Ein genauer Zeitplan sowie alle Orte für den Sommer 2021 werden zeitnah kommuniziert", schrieb der Verband.

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