Nach E-Sport-Saisonstart: Gasly will im Sim-Racing aktiver werden

André Wiegold
motorsport.com

In London fand kürzlich der Saisonauftakt der Formel-1-E-Sport-Meisterschaft statt. Das Event hatte einen prominenten Zuschauer: Pierre Gasly. Der Franzose war vom Event begeistert und will in Zukunft auch im Sim-Racing durchstarten. Immerhin hat sein Arbeitgeber Toro Rosso ein eigenes E-Sport-Team für das Patrick Holzmann und Cem Bolukbasi fahren.

Gasly sieht im Sim-Racing eine echte Chance für talentierte Rennfahrer: "Das wird massiv wachsen", so die Prognose des 23-Jährigen. "Es ist jetzt schon eine große Sache und ich selbst bin eigentlich ein Gamer. Ich spiele nicht nur Formel-1-Spiele, sondern auch Call of Duty oder FIFA. Ich verfolge den E-Sport regelmäßig. Es ist ein großes Geschäft, das immer weiter wächst."

Ein Grund für den Erfolg des virtuellen Kräftemessens sieht Gasly in der großen Anzahl an Spielern auf der Welt. Er sagt: "Deshalb ist auch das Level in der Formel-1-E-Sport-Meisterschaft gestiegen. Nächstes Jahr wird es sicher noch höher sein. Es ist spannend und interessant, sich das anzuschauen. Ich würde in dieser Welt gerne noch aktiver werden."

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Im vergangenen Jahr war Gasly zu Gast beim "Draft", bei dem die Fahrer der Teams vorgestellt wurden. Schon damals war der Franzose von den Fähigkeiten der Sim-Racer beeindruckt: "Sie fahren wirklich sehr sauber und schnell. Ich habe mir ihre Linien angeschaut und war beeindruckt. Das ist echter Rennsport, wo in Baku nur wenige Millimeter neben der Mauer langgefahren wird."

Der Toro-Rosso-Pilot will sich in Zukunft aktiver in der virtuellen Welt engagieren

Der Toro-Rosso-Pilot will sich in Zukunft aktiver in der virtuellen Welt engagieren <span class="copyright">LAT</span>
Der Toro-Rosso-Pilot will sich in Zukunft aktiver in der virtuellen Welt engagieren LAT

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Dabei müssen die virtuellen Rennfahrer wie auch in der Realität Überholmanöver vorbereiten und dabei auf die Reifen, Batterien und die Energie achten. "Das ist alles geplant, wenn man sich anschaut, wie sie Manöver vorbereiten", analysiert Gasly. "Das Racing ist fast spannender als unseres. Es macht großen Spaß, da zuzuschauen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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