Eberl soll sich mit RB einig sein

Eberl soll sich mit RB einig sein
Eberl soll sich mit RB einig sein

Das Sensationscomeback nimmt allmählich Konturen an. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Seit Monaten schon heißt es in der Branche, Max Eberl soll neuer Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig werden. Unmittelbar nach seinem Rücktritt als Sportboss bei Borussia Gladbach hatten schon RB-Gerüchte kuriert.

Nun berichtet Sky von einer Einigung zwischen dem Ex-Gladbacher und RB.

SPORT1 kann bestätigen, dass Eberl vor einem Engagement bei den Ostdeutschen steht. Der 48-Jährige soll Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff, der Eberl als Wunschlösung sieht, schon vor einigen Tagen seine Zusage gegeben haben, so ist in der Branche zu hören.

Fraglich war bislang allerdings noch das Startdatum. Laut Sky soll Eberl am 1. Dezember anfangen.

Der langjährige Strippenzieher und Ex-Profi war zu Jahresbeginn aus gesundheitlichen Gründen als Sportchef in Gladbach zurückgetreten, hatte seine Entscheidung hochemotional und tränenreich während einer Pressekonferenz begründet.

Max Eberl: Einigung mit RB Leipzig?

Mintzlaff hatte Spekulationen um eine Rückkehr Eberls auf die Bundesliga-Bühne bisher stets dementiert, zuletzt während einer Talkveranstaltung der Leipziger Volkszeitung aber eingeräumt, in guten Gesprächen „mit einem Kandidaten“ zu sein. (KOMMENTAR: Mintzlaffs verräterische Sätze)

Nun aber soll Eberl beim DFB-Pokalsieger schon bald in verantwortungsvoller Position loslegen.

Gehakt haben soll der Deal zuletzt nur noch hinsichtlich des Startdatums. Während Eberl ein Einstieg um den Jahreswechsel vorgeschwebt haben soll, habe sich Mintzlaff eine schnellere Lösung gewünscht. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Pikant indes: Eberls Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2026 und wurde nicht aufgelöst, ruht bislang nur. So könnte es zu einem regelrechten Poker kommen.

Gladbach fordert nach SPORT1-Informationen eine Ablöse von 10 Millionen Euro und beharrt drauf. Bislang haben die Vereine noch nicht verhandelt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Gladbach pocht auf Ablöse von 10 Millionen Euro

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Ein zweistelliger Millionenbetrag wurde in der Bundesliga noch nie für einen Sportdirektor gezahlt, Eberl könnte also zum Rekordtransfer werden.

So oder so: Mit einer zeitnahen Verkündung ist allerdings nicht zu rechnen – nun müssen sich die Vereine einigen.

Leipzig hatte zuletzt mehr als ein Jahr ohne Sportdirektor dagestanden, nachdem Markus Krösche zu Eintracht Frankfurt gegangen war. Seitdem teilen sich Christopher Vivell und Florian Scholz die Aufgaben.

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