Ecclestone: Ferrari würde für Hamilton nicht funktionieren

Norman Fischer
motorsport.com

Sucht sich Lewis Hamilton am Ende seiner Formel-1-Karriere noch einmal eine neue Herausforderung und wechselt zu Ferrari? Geht es nach dem ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dann sollte er das nicht tun: "Wenn ich Lewis Hamilton wäre, dann würde ich bei Mercedes bleiben", sagt der Brite gegenüber 'The Daily Mail'.

Denn bei den Silberpfeilen besitzt er derzeit alle Zutaten, die für ihn funktionieren. So kam er auf fünf Weltmeistertitel in den vergangenen sechs Jahren. "Dort fühlt er sich wohl und dort hat er das Sagen", so Ecclestone.

Anders bei Ferrari: "Ferrari würde für ihn nicht funktionieren", ist sich Ecclestone sicher. Denn Hamilton müsste die Sprache lernen, damit er weiß, was die Mitarbeiter hinter seinem Rücken sagen, so der Zampano. Zudem seien die Italiener anders in ihrer Arbeitsweise und würden allen Streitigkeiten aus dem Weg gehen.

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

Wenn Ecclestone heute selber noch Teamchef wäre, dann wüsste er, wie er mit Hamilton umgehen muss: "Ich würde ihm einfach sagen, wann das nächste Rennen anfängt und dass er rechtzeitig da sein soll." Ansonsten würde er dem sechsmaligen Weltmeister komplette Freiheiten einräumen - natürlich inklusive einer Kleinigkeit: "Ich würde sein Gehalt kürzen und ihn sein eigenes Sponsoring machen lassen."

Und dann ist ihm doch eine Schwäche am dominierenden Fahrer der Gegenwart aufgefallen: "Ich denke, Lewis ist nicht so selbstsicher", urteilt er. "Und das überträgt sich auch auf das Fahren." Das macht er daran fest, dass Hamilton sich immer wieder am Funk beschwert und wissen möchte, was sein Teamkollege oder die Konkurrenten von Ferrari machen.

Wen Ecclestone als Teamchef heute holen würde, ist für ihn auch klar: Max Verstappen. "Er ist schnell und einfach im Umgang."

Mit Bildmaterial von LAT.

Lesen Sie auch