Effenberg: Das ist die einzige Lösung für das Kimmich-Problem

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Effenberg: Das ist die einzige Lösung für das Kimmich-Problem
Effenberg: Das ist die einzige Lösung für das Kimmich-Problem

Stefan Effenberg sieht in Joshua Kimmich den bestmöglichen Rechtsverteidiger der deutschen Nationalmannschaft.

Der Ex-Nationalspieler und SPORT1-Experte hält die Position für die "Schwachstelle" im Team von Bundestrainer Joachim Löw. Der scheidende Coach habe schlicht keine Alternativen zu Kimmich, der in den vergangen Jahren stets als zentraler Mittelfeldspieler für das DFB-Team aufgelaufen war.

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"Ob Lukas Klostermann, Christian Günter, Niklas Süle oder Emre Can – sie alle haben nicht wirklich das Format für eine Europameisterschaft auf dieser Position", erklärte Effenberg im Interview mit t-online.de: "Und deshalb ist es wahrscheinlich die beste Variante, Kimmich dort auf- und im Mittelfeld umzustellen."

Nur dann sollte Kimmich rechts spielen

Es gebe allerdings eine wichtige Bedingung für Kimmichs Positionswechsel: "Nur mit seinem Einverständnis."

Es spreche für Kimmich, wenn dieser sich bereit erkläre, "rechts hinten zu spielen und sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Es spricht nicht für die Nationalmannschaft, dass Kimmich wohl auf dieser Position spielen muss." Letztlich bleibe nur eine Lösung übrig: Löw müsse von Spiel zu Spiel entscheiden, wo er den Bayern-Profi am meisten brauche.

Auch wenn Kimmich als Führungsspieler eigentlich stets im Mittelfeldzentrum zuhause sein müsste. Neben Kimmich hat Löw in der Mitte aber noch diverse andere Möglichkeiten, unter anderem stehen die erfahrenen Topstars Toni Kroos und Ilkay Gündogan zur Verfügung.

Alte Mannschaft? Effenberg sieht Vorteil

Zusammen mit Manuel Neuer, Mats Hummels und Thomas Müller habe man "eine Reihe erfahrener Anführer, die womöglich ihr letztes Turnier oder zumindest ihre letzte EM spielen – und alles für den Erfolg tun werden." Das womöglich recht hohe Durchschnittsalter des EM-Teams - beim letzten Test gegen Lettland war die Mannschaft im Schnitt 28,9 Jahre alt - sieht Effenberg dabei nicht als Nachteil.

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"Das Alter kann der große Trumpf werden. Beim letzten Europameistertitel 1996 war die Startelf noch älter – im Gruppenspiel gegen Tschechien sogar 29,8 Jahre im Schnitt", erklärte der frühere Bayern-Spieler: "Im Champions-League-Finale, welches wir 2001 mit dem FC Bayern gewonnen haben, waren wir 28,2 Jahre alt. Erfahrung kann helfen, gerade wenn es um Titel geht."

Und der Titel müsse das Ziel sein.

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