Effenberg erklärt Trainingslager-Abbruch

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Ursprünglich wollte sich der ambitionierte Drittligist KFC Uerdingen im italienischen Gavorrano in der Toskana sorgenfrei auf die Rückrunde vorbereiten.

Die Verantwortlichen des KFC, darunter Manager Stefan Effenberg, wählten das "Il Pelagone Hotel & Golf Resort", trainiert werden sollte im nahegelegenen "Stadio Comunale Romeo Malservisi", Heimstätte des Viertligisten U.S. Gavorrano.


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Effenberg: "Wir hatten alles genau geplant"

Daraus wurde allerdings nichts. "Wir hatten alles genau geplant und dann kam fünf Tage vor dem Start nächtlicher Bodenfrost. Der hielt tagelang an, sodass der Platz bis zu unserer Ankunft in keinen perfekten Zustand mehr gebracht werden konnte und nach Bodenfrost kommt zumeist das Wasser", erklärte Effenberg im Gespräch mit SPORT1.

Entgegen anderslautender Medienberichte beteuert der Ex-Profi, der auch als SPORT1-Experte aktiv ist: "Es war von Anfang an geplant, dass wir in diesem Stadion trainieren. Gegen das Wetter können wir aber nichts tun, das ist höhere Gewalt. Wir haben dann sofort reagiert und das Trainingslager abgebrochen. Das war eine richtige und sinnvolle Entscheidung. Auch, wenn ich sie bedauere."

Effenberg und sein Team verlagerten das Trainingslager vergangenen Dienstag umgehend nach Venlo (Provinz Limburg). In der niederländischen Grenzstadt trainierte im Juni vergangenen Jahres auch die deutsche Nationalmannschaft unter Top-Bedingungen.

Der ehemalige Bundesligist wird dort insgesamt eine Woche verweilen, ehe am 26. Januar das Rückrunden-Heimspiel gegen Bayern II ansteht.  


"Wir haben von Anfang an verschiedene Optionen geplant. Jetzt sind wir wieder voll konzentriert, schauen nicht zurück, sondern nur nach vorne. Wir konzentrieren uns jetzt einzig und allein auf unseren Start gegen Bayern II", so Effenberg.

Übrigens: Platz-Sorgen im Winter-Camp hatte nicht nur Uerdingen. Auch Zweitligist St. Pauli musste wegen des hoteleigenen Flickenteppichs in Spanien auf ein anderes Grün ausweichen.

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