Als Eggestein Mourinho ärgerte

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Wie eng ist Ihr Kontakt zu Werder-Trainer Florian Kohfeldt?

Wir haben zuletzt im Dezember telefoniert. Er kann meine Spiele nicht alle gucken, dafür hat er selber genug zu tun. Aber ich weiß, dass er sich Ausschnitte zukommen lässt.

Da wird er feststellen, dass Sie als zentraler Stürmer am meisten Potenzial besitzen – weniger auf der Außenbahn.

Entscheidend ist, dass ich bei jedem Angriff in der Box bin; meine Stärken habe ich im Abschluss. Ich glaube aber, dass ich in meiner Entwicklung noch lange nicht am Ende bin.

Sie kehren im Sommer also als Strafraumstürmer nach Bremen zurück?

Also, von mir aus: gerne.

Warten Sie trotz Ihrer bereits 55 absolvierten Spiele für Werder eigentlich noch auf den Durchbruch im Klub?

Das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem ich nicht mehr als Talent gelte. Ich werde langsam als gestandener Profi gesehen, allein von meiner Anzahl an Spielen, auch mit dem LASK in der Europa League.

Wovon man bei Werder im Übrigen ja nur träumen kann.

Und womit ich meinem Bruder jetzt schon mal etwas voraus habe. (lacht) Diese Spiele waren wirklich echte Karriere-Highlights bisher.

Gegen Tottenham trafen Sie beim 3:3.

Ich hatte über José Mourinho ja vorher schon vieles gehört und gelesen. Aber ihn dann live und wütend an der Seitenlinie zu erleben, weil es nicht so gut für sie lief – das hat schon Spaß gemacht.