Ehefrau verprügelt Golf-Star nach Turnier-Aus

Sport1
Lucas Glover rutschte auf Platz 104 der Weltrangliste ab
Lucas Glover rutschte auf Platz 104 der Weltrangliste ab

Die Verletzungsgefahr beim Golf hält sich normalerweise in Grenzen. Auf dem Grün kommt es schließlich eher selten zu Körperkontakt.

Nach den Runden kann es da offenbar schon härter zugehen - zumindest im Fall von Profi Lucas Glover. Der 38-Jährige ist beileibe kein Nobody, gewann 2009 die US Open, rutschte inzwischen aber auf Platz 104 der Weltrangliste ab.

Trotzdem spielte Glover in seiner Karriere bereits mehr als 20 Millionen Dollar Preisgeld ein - offenbar nicht genug für seine Ehefrau Krista.

Als ihr Mann am Samstag nach einer schlechten Runde vorzeitig aus der Players Championship, dem wichtigsten Turnier nach den vier großen Majors, ausschied, riss der 36-Jährigen allem Anschein nach der Geduldsfaden.

"Verlierer und Weichei"

Wie US-amerikanische Medien berichten, soll die Ehefrau nach der schlechten Leistung ihres Mannes auf den Golf-Profi und dessen Mutter los gegangen sein. Beide trugen Verletzungen an den Armen davon. Wohl kein Einzelfall.

"Wenn er eine schlechte Runde spielt, beginnt Krista einen Streit und sagt, er sei ein Verlierer und Weichei, er solle alle feuern und besser gewinnen. Sonst würden sie und ihre Kinder ihn verlassen“, zitierte der Miami Herald aus einem Vernehmungsprotokoll des Sportlers mit der Polizei.

Angreiferin randaliert im Polizeiauto

Auch als die Polizei anrückte, um Krista Glover in Gewahrsam zu nehmen, beruhigte sich die offenbar alkoholisierte Angreiferin nicht. Sie soll im Polizeiauto randaliert und die Beamten unflätig beschimpft haben.


Lucas Glover versuchte den Vorfall inzwischen herunterzuspielen: "Es geht allen gut. Obwohl Krista als Beschuldigte gilt, sind wir zuversichtlich, dass die Justiz aufklärt, was wirklich passiert ist, und Krista in dieser privaten Angelegenheit freigesprochen wird", schrieb der Golf-Profi auf Twitter.

Seine Ehefrau wurde inzwischen gegen Kaution aus der Haft entlassen, muss sich Ende Mai aber vor Gericht verantworten.

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