Eishockey: Frauen im Spiel um WM-Bronze chancenlos

Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Plymouth/USA auch im Spiel um Bronze eine Lehrstunde erhalten. Das Team von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker unterlag Finnland mit 0:8 (0:3, 0:5, 0:0) und beendete das Turnier auf Platz vier.

Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei der Weltmeisterschaft in Plymouth/USA auch im Spiel um Bronze eine Lehrstunde erhalten. Das Team von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker unterlag Finnland mit 0:8 (0:3, 0:5, 0:0) und beendete das Turnier auf Platz vier.

Bei ihrer ersten Halbfinalteilnahme hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gegen Gastgeber USA ebenfalls klar den Kürzeren gezogen (0:11). Dennoch gelang dem DEB-Team das bislang beste Abschneiden bei einer WM. Zuvor hatten die deutschen Frauen dreimal den fünften Platz erreicht (2001, 2005 und 2013).

"Wir können auf ein erfolgreiches WM-Turnier zurückblicken. Den vierten Platz haben wir uns hart erarbeitet. Dies zeigt die stetige Entwicklung der Mannschaft über die letzten Jahre hinweg", sagte Hinterstocker.

Spielführerin Julia Zorn resümierte: "Als Aufsteiger in die Top-Division Rang vier zu erreichen, ist schon bemerkenswert und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken. Leider bringt uns halt dieser vierte Platz auch keinen Platz bei Olympia 2018 ein."

Im Februar hatte Hinterstockers Mannschaft die Qualifikation für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Pyeongchang/Südkorea verpasst.

Den Titel sicherte sich zum insgesamt achten Mal Gastgeber USA im Finale gegen Kanada mit 3:2 nach Verlängerung (1:1, 0:0, 1:1, 1:0).

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