Eishockey: WM: Als "Underdog" ins Viertelfinale

Mit einer Trotzreaktion haben die deutschen Eishockey-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Plymouth/USA mit dem vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale den Klassenerhalt gesichert. "Nach der verpassten Olympiaqualifikation waren wir alle ziemlich down, aber hier hat das Team gezeigt, was in ihm steckt", sagte Torhüterin Ivonne Schröder nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Mit einer Trotzreaktion haben die deutschen Eishockey-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Plymouth/USA mit dem vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale den Klassenerhalt gesichert. "Nach der verpassten Olympiaqualifikation waren wir alle ziemlich down, aber hier hat das Team gezeigt, was in ihm steckt", sagte Torhüterin Ivonne Schröder nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Die Auswahl des DEB steht nach dem 3:1 zum Auftakt gegen den Olympiavierten Schweden und dem 2:1 gegen Tschechien bereits vor dem abschließenden Duell am Montag gegen die Schweiz als Sieger der Gruppe B fest.

In der Runde der letzten Acht bekommt es die Mannschaft von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker am Montag mit dem Vierten der stärkeren Gruppe A zu tun. Die bislang beste Platzierung der Eishockey-Frauen bei einer WM ist Rang fünf (2001, 2005, 2013).

"Wir sind hier als Aufsteiger auf jeden Fall der Underdog", sagte Teamkapitänin Julia Zorn: "Wir wollen hier einfach unser bestes Hockey in jedem Spiel zeigen."

Die Deutschen, die erst im Februar die Qualifikation für Pyeongchang 2018 verpasst hatten, durften sich gegen Tschechien vor allem bei der hervorragend aufgelegten Schröder bedanken, die 41 von 42 Schüssen der Tschechinnen abwehrte. Schweden-Legionärin Laura Kluge sorgte 1:37 Minuten vor der Schlusssirene für die Entscheidung.

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