Eiskunstlauf-EM: Deutsches Duo im Finale

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Eiskunstlauf-EM: Deutsches Duo im Finale
Eiskunstlauf-EM: Deutsches Duo im Finale

Routinier Paul Fentz und Debütant Nikita Starostin haben zum Auftakt der Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Tallinn ihr erstes Zwischenziel erreicht. (NEWS: Alles zu den Olympischen Spielen)

Der viermalige deutsche Meister aus Berlin erreichte als Elfter ebenso mühelos das Kürfinale am Freitag (17.00 Uhr/Eurosport 2) wie der 19 Jahre alte Dortmunder, der im Zwischenklassement auf Rang 14 liegt.

An der Spitze dürften die Athleten aus Russland den Sieg unter sich ausmachen. Junioren-Weltmeister Andrej Mosalew übernahm vor Mark Kondratjuk und Jewgeni Semenenko die Führung, alle Konkurrenten sind von diesem Trio bereits ein gutes Stück entfernt.

Trotz eines Sturzes beim vierfachen Toe-Loop wirkte Fentz, der bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking nur im Mannschafts-Wettbewerb und nicht in der Einzelkonkurrenz startberechtigt ist, so gefestigt wie seit Monaten nicht mehr. Sichtlich erleichtert nahm der 29-Jährige die Glückwünsche seiner Trainerin Romy Oesterreich entgegen.

"Der Toe-Loop war sehr knapp, das ärgert mich. Aber das Resultat ist für mich in Ordnung", sagte Fentz, der vor zwei Jahren bei den europäischen Titelkämpfen in Graz mit einem achten Platz überrascht hatte.

Zufrieden sein mit seiner EM-Premiere durfte auch Starostin. Der in St. Petersburg geborene und in Antwerpen trainierende Läufer gilt bei der Deutschen Eislauf-Union (DEU) als Hoffnung für die Zukunft.

Bis spätestens 2026 soll der Russe einen deutschen Pass erhalten, er wäre dann bei den übernächsten Winterspielen in Mailand für die DEU startberechtigt.

In der Hauptstadt Estlands genoss Starostin nach eigener Aussage einfach den Moment: „Ich bin mit einem Lächeln auf das Eis gegangen. Über Punkte und Platzierungen habe ich gar nicht nachgedacht. Ich wollte einfach nur meine Qualitäten zeigen und beweisen, dass ich gut gearbeitet habe.“

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