Elektrogrills im Check: Die besten kosten unter 100 Euro

Jennifer CaprarellaFreie Autorin
Yahoo Style Deutschland

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Grillen ist fest in der deutschen Seele verankert: Bei auch nur ansatzweise sommerlichem Wetter werden Steaks, Burger und Tofu-Würstchen auf den Rost geworfen. Für Puristen geht nichts über die klassische Holzkohle, doch wer sich mit seinen Nachbarn gut stellen will, muss auf dem heimischen Balkon oder im Garten auf Alternativen wie den Elektrogrill ausweichen. Die gute Nachricht: Die modernen Modelle können nicht nur mit traditionellen Varianten mithalten, sie müssen für gute Qualität nicht einmal viel kosten, wie Stiftung Warentest ermittelte.

Elektrogrills sind vor allem dann gut, wenn nicht zu viel Rauch und Geruch entstehen soll - doch sie können auch in Sachen Geschmack mit Holzkohlegrills mithalten (Symbolbild: Getty Images)
Elektrogrills sind vor allem dann gut, wenn nicht zu viel Rauch und Geruch entstehen soll - doch sie können auch in Sachen Geschmack mit Holzkohlegrills mithalten (Symbolbild: Getty Images)
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Zwölf Modelle hat Stiftung Warentest unter die Lupe genommen, die Hälfte davon Flächengrills, die das Grillgut von einer Seite erhitzen, die andere zuklappbare Kontaktgrills, die von oben und unten gleichzeitig brutzeln. Das Ergebnis könnte sogar eingefleischte Holzkohle-Fans zum Umdenken bringen.

Denn neben Faktoren wie Sicherheit und Handhabung wurde vor allem auch das Grillergebnis unter die Lupe genommen, und kein einziges Gerät schnitt in diesen Kategorien schlechter als gut ab. Selbst den Härtetest Schweinenackensteak packten alle zwölf.

Und das unabhängig vom Preis. Elektrogrills mit gutem Gesamtergebnis müssen nicht viel kosten. Ausprobieren lohnt sich also, denn die Testsieger in beiden Kategorien gibt es schon für unter 120 Euro.

Der beste Kontaktgrill: Top in Grillergebnis und Handhabung

Allgemeiner Testsieger ist der Kontaktgrill Tefal GC3060 (Gesamtnote 2,0), der von allen Versuchsmodellen am besten grillt. Berücksichtigt wurden in dieser Kategorie das Gelingen des Grillguts, Gleichmäßigkeit und Regelbarkeit der Temperaturen und die Grilldauer.

Nicht nur erzielte der Tefal-Grill hier die Bestnote von 1,8 - er schaffte als einziger die doppelte Menge Fleisch und Fisch, wenn man ihn zum Flächengrill ausklappt. Das gibt Pluspunkte in Sachen Handhabung.

Übrigens lassen sich nahezu alle Kontaktgrills zum Flächengrill ausklappen. Ausnahme bildet hier der Tefal Optigrill GC702D, der dafür sechs verschiedene Programme bietet, beispielsweise für Steaks, die er noch dazu schneller brät als jedes andere getestete Modell.

Der beste Flächengrill: Sicher und gut grillen für wenig Geld

Der Testsieger bei den Flächengrills gehört zugleich zu den günstigsten: Im Schnitt 90 Euro kostet der Tischgrill von Philips HD 4419/20 - bei Baur gibt es ihn derzeit heruntergesetzt für 79,99 Euro.

Der Philips-Grill besticht mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, simpler Handhabung und dem zweitbesten Ergebnis in Sachen Sicherheit. Trotz der eher kleinen Grillfläche gelingen sowohl Fisch als auch Fleisch laut Stiftung Warentest gut. Als einziges getestetes Gerät ist der Philips-Grill allerdings ein reiner Tischgrill und kommt weder mit Gestell noch mit Haube.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Einen guten Elektrogrill gibt es schon für 40 Euro

Totalausfälle gab es beim Test keine, die Mängel zeigten sich erst im Detail. Wer also einen guten Elektrogrill haben will, liegt auch beim günstigsten getesteten Modell nicht daneben. Der Silvercrest Kontaktgrill SKGE 2000 C3 von Lidl ist beim Discounter derzeit für 39,99 erhältlich und brachte es auf die Gesamtnote 2,1.

Vor allem Fischliebhaber liegen hier goldrichtig, denn als einziger Grill schnitt dieses Modell sehr gut bei Fischfilets ab. Abstriche müssen hier bei der Grilldauer (Note befriedigend) gemacht werden: Auch Steaks packt der Lidl-Grill, braucht hierbei allerdings länger als die Konkurrenz.

Der Robuste: Gute Langlebigkeit für unter 90 Euro

Wer langfristig sparen will, sollte nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern auch auf das Thema Haltbarkeit. Da leichter reparierbare Geräte auch ein Ziel der EU sind, um den Ressourcen-Verbrauch zu reduzieren, hat Stiftung Warentest auch geprüft, wie langlebig die Grills sind und wie gut sie sich reparieren lassen.

Eindeutiger Sieger ist das Modell von George Foreman, das noch dazu das beste und günstigte unter den Elektrogrills mit Haube und Gestell ist. In Sachen Haltbarkeit erzielte das Gerät die Note 1,6 und kostet dabei im Schnitt nur 90 Euro - ideal für diejenigen, die langfristig auf einen Elektrogrill setzen wollen.

Keine schlechte Wahl, wenn man bedenkt, wie gut die getesteten Geräte in Sachen Handhabung und Geschmack abschnitten. Und falls wirklich nur ein kleiner Balkon - oder sogar nur die Küche - vorhanden ist: Vor Kurzem hat Stiftung Warentest auch elektrische Tischgrills getestet.

Den kompletten Test mit allen Ergebnissen und Details bekommen Sie kostenpflichtig auf der Seite von Stiftung Warentest.

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