Nach Elfer-Fehlschuss: Rassismus gegen Pogba

SPORT1
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ManUnited-Star Paul Pogba wurde nach seinem verschossenen Elfmeter in den sozialen Netzwerken rassistisch beleidigt.


Der Franzose war in der 68. Minute der Partie gegen die Wolverhampton Wanderers mit seinem Strafstoß an Wolves-Schlussmann Rui Patrício gescheitert. Anschließend entlud sich in den sozialen Medien der Hass gegen den Weltmeister.

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In einer Klub-Mitteilung teilten die Red Devils mit, dass sie von den Äußerungen "angewidert" sind und diese "strengstens verurteilen". 

United mit Statement

"Die Individuen mit dieser Ansicht repräsentieren nicht die Werte unseres Klubs und es ist ermutigend, dass ein Großteil unserer Fans dieses Verhalten in den sozialen Medien ebenfalls verurteilt", heißt es weiter im Klub-Statement. 

United kündigte harte Maßnahmen an: "Wir werden daran arbeiten, die Beteiligten zu identifizieren und die härtestmögliche Strafe aussprechen, die für uns möglich ist. Wir forden außerdem die Social-Media-Firmen dazu auf, in dieser Sache etwas zu unternehmen."

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Pogba ist der wohl berühmteste Fall in jüngerer Vergangenheit. Zuvor waren bereits Chelsa-Nachwuchsstürmer Tammy Abraham und Yakou Meite von Reading in den sozialen Medien rassistisch beleidigt worden. Chelsea-Coach Frank Lampard sagte, er sei "angewidert" von den Beleidigungen gegen Abraham. 

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