Elfmeter-Blackout: RB-Leihgabe blamiert sich in England

SPORT1
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Eigentlich hat Ademola Lookman beim FC Fulham einen guten Start erwischt. Eigentlich lief es in seinen ersten Spielen ziemlich gut. Eigentlich ist es es ja vorbildlich, wenn ein junger Spieler Verantwortung übernimmt. Eigentlich.

Denn in den Schlussminuten seines fünften Spiels für Fulham blamierte sich der von RB Leipzig ausgeliehene Offensivspieler bis auf die Knochen. Beim Stand von 0:1 trat der 23-Jährige in der Nachspielzeit gegen West Ham United zu einem Elfmeter an - und vergab kläglich. Lookman versuchte es mit einer Panenka-Variante, der gegnerische Torhüter Lukasz Fabianski konnte den harmlosen Ball aber mühelos aufsammeln.

Nicht auszuschließen, dass der viel zu schwach getretene Ball noch vor der Torlinie aufgekommen wäre. Sein Trainer war verständlicherweise nach dem Spiel nicht besonders gut auf den bemitleidenswerten Elfer-Schützen zu sprechen.

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"Ich bin enttäuscht und wütend", sagte Scott Parker bei der BBC. "So kannst du keine Elfmeter schießen und das weiß er auch." Der Fulham-Coach versuchte aber auch, Lookman nach seinem Blackout in Schutz zu nehmen: "Der Jungen hat einen Fehler gemacht. Er ist der erste, der das versteht."

Fehler wie dieser seien Teil des Spiels, und des Lernprozesses: "Wir werden jetzt zu ihm stehen." Lookman (ein Tor in fünf Spielen, vier Startelf-Einsätze) habe bisher fantastisch für Fulham gespielt. "Er muss das abschütteln. Wenn man jung ist macht man Fehler."

Wie Mitspieler Harrison Reed erklärte, habe sich Lookman in der Kabine entschuldigt. "Er ist am Boden, wie wir alle." Tom Cainey ergänzte: "Er ist ein junger Mann, der einen guten Start hatte und ein wichtiger Spieler für uns ist. Wir werden zu ihm stehen und ihn aufrichten. Er weiß, dass er uns heute einen Punkt hätte bescheren können."