EM in Budapest: Youngster Vogelmann schwimmt auf EM-Platz sieben

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EM in Budapest: Youngster Vogelmann schwimmt auf EM-Platz sieben
EM in Budapest: Youngster Vogelmann schwimmt auf EM-Platz sieben

Nachwuchshoffnung Zoe Vogelmann ist zum Auftakt der Becken-Wettbewerbe bei der EM in Budapest auf Platz sieben geschwommen. Die mit 17 Jahren jüngste deutsche EM-Starterin blieb im hochklassig besetzten Finale über 400 m Lagen in 4:45,61 Minuten zwar knapp zwei Sekunden über ihrer persönlichen Bestzeit aus dem Vorlauf, doch enttäuscht war sie deswegen überhaupt nicht.

"In einem Finale mit den Großen stehen zu dürfen, ist schon geil", sagte Vogelmann: "Ich war schon etwas nervös, das ist eine neue Erfahrung für mich." Gold ging wie erwartet an Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu (4:34,76). "Katinka bewundere ich schon ein bisschen", sagte Vogelmann, "weil sie eine Hammerfrau ist, die schon viel erreicht hat. Deswegen ist es für mich ein Ehre, neben ihr zu schwimmen."

Im Finale fehlte Vogelmann auch deswegen die Kraft, weil sie im Vorlauf am Montagmorgen an ihre Grenzen gegangen war. "Ich bin quasi geflogen", hatte die Heidelbergerin danach gescherzt.

Die EM-Debütantin auf der 50-m-Bahn ist eines von vielen Talenten, das sich in Budapest in Abwesenheit der deutschen Schwimmstars um Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock profilieren darf. "Es geht darum, Spaß zu haben und hier gegen die Besten zu schwimmen, um Erfahrungen zu sammeln", sagte Vogelmann.

"Es ist wichtig", ergänzte Team-Trainer Hannes Vitense, "dass unsere jungen Leute mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris diese internationale Erfahrung sammeln." In Budapest starten aus dem Olympiateam einzig Ex-Weltmeister Marco Koch und Lucas Matzerath.

Viele andere Nationen wie Ungarn und Großbritannien schicken dagegen ihre Topstars an den Start. Für manche Länder ist die EM sogar noch Teil der Olympia-Qualifikation.

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