EM-Qualifikation: Rassismus und Golfballwurf gegen Alex Isak

Der schwedische Nationalspieler Alexander Isak, einst bei Borussia Dortmund in der Bundesliga unter Vertrag, ist nach seiner Einwechslung im EM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien (2:0) von gegnerischen Anhängern rassistisch beleidigt und mit einem Golfball beworfen worden.

"Es tut weh, es ist eine Schande", sagte Isak gegenüber dem schwedischen Radiosender SVT. Der 20-Jährige habe nach seiner Einwechslung in der 78. Minute rassistische Beleidigungen vernommen und erkundigte sich diesbezüglich bei Schiedsrichter Daniele Orsato: "Er hatte aber nichts gehört", so Isak.

Darüber hinaus war auf den TV-Bildern zu sehen, wie ein Golfball aus den Zuschauerrängen in Richtung des Stürmers von Real Sociedad geworfen wurde. Anschließend wurde die Partie kurzzeitig unterbrochen, Isak forderte den Unparteiischen jedoch auf, das Spiel fortzusetzen: "Ich denke, man sollte sich von solchen - Entschuldigung - Idioten nicht auf diese Weise beeinflussen lassen."

Fernab dieser Ereignisse sicherte sich Schweden durch den 2:0-Erfolg den Einzug in die EM-Qualifikation. Marcus Berg (18.) und Robin Quaison (34.) sorgten dabei für die Treffer.

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