EM-Qualifikation: Schweiz verspielt 3:0, Drama in Norwegen, Italien mit halbem Dutzend

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Am 2. Spieltag der EM-Qualifikation hat die Schweiz in der Endphase eine 3:0-Führung gegen Dänemark verspielt. Auch zwischen Norwegen und Schweden gab es in der Nachspielzeit dramatische Szenen. Italien siegte locker mit 6:0 gegen Liechtenstein, Spanien gewann glanzlos auf Malta.

EM-Qualifikation: Schweiz verspielt 3:0, Drama in Norwegen, Italien mit halbem Dutzend

Am 2. Spieltag der EM-Qualifikation hat die Schweiz in der Endphase eine 3:0-Führung gegen Dänemark verspielt. Auch zwischen Norwegen und Schweden gab es in der Nachspielzeit dramatische Szenen. Italien siegte locker mit 6:0 gegen Liechtenstein, Spanien gewann glanzlos auf Malta.

Am 2. Spieltag der EM-Qualifikation hat die Schweiz in der Endphase eine 3:0-Führung gegen Dänemark verspielt. Auch zwischen Norwegen und Schweden gab es in der Nachspielzeit dramatische Szenen. Italien siegte locker mit 6:0 gegen Liechtenstein, Spanien gewann glanzlos auf Malta.

Die Schweiz hat auf dem Weg zur EM-Endrunde 2020 einen schon sicher geglaubten Sieg innerhalb von nur zehn Minuten vergeben. Die mit vielen Bundesligastars gespickte Mannschaft der Eidgenossen musste sich nach einer 3:0-Führung gegen Dänemark bis in die Schlussphase noch mit einem 3:3 (1:0) begnügen. Damit vergab die Schweiz auch die vorläufige Tabellenführung in Gruppe D.

Diese hat nun Irland inne, das sich mit 1:0 (1:0) gegen Georgien durchsetzte und damit den zweiten Sieg feierte. Für Irland traf Conor Hourihane (36.). Hinter den Iren (6 Punkte) liegen die Schweiz (4) und Dänemark (1), das am ersten Spieltag spielfrei hatte.

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Die Schweizer bestimmten im St. Jakob-Park von Basel zunächst das Geschehen. Remo Freuler gelang mit seinem ersten Länderspieltreffer in der 19. Minute die Führung für den Gastgeber, ehe Granit Xhaka (66.) und Schalke-Profi Breel Embolo (76.) erhöhten. Doch Mathias Jörgensen (84.), Christian Gytkjär (88.) und Henrik Dalsgaard (90.+3) sorgten noch für den Ausgleich der Dänen.

Italien siegt 6:0 gegen Liechtenstein

Schon zuvor hatten sich die Schweizer einige Male bei ihrem Torwart Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach bedanken können, der die Dänen zunächst zur Verzweiflung brachte. Zudem wurde ein Treffer des Leipzigers Yussuf Poulsen (49.) wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

Die italienische Nationalmannschaft hat ihre Pflichtaufgabe indes souverän erledigt und steht an der Spitze der Gruppe J. Die Squadra Azzurra gewann in Parma 6:0 (4:0) gegen Liechtenstein. Mit sechs Punkten steht das Team von Trainer Roberto Mancini nun allein auf Rang eins.

Bosnien-Herzegowina gab gegen Griechenland eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand und musste sich mit einen 2:2 (2:0) begnügen. Beide Teams liegen mit jeweils vier Zählern hinter Italien.

Pjanic trifft und sieht Rot

Es folgt Finnland (3), das im Kampf um die Teilnahme an der europaweit ausgetragenen Endrunde 2020 den ersten Sieg feierte. Das Team um Bayer Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky setzte sich in Armenien mit 2:0 (1:0) durch, Fredrik Jensen (14.) vom Bundesligisten FC Augsburg erzielte dabei die Führung.

Für die Italiener trafen zunächst Stefano Sensi (17.) und Marco Verratti (32.), noch vor der Pause verwandelte Fabio Quagliarella zudem zwei Handelfmeter (35./45.+3). Vor dem zweiten Strafstoß hatte Liechtensteins Daniel Kaufmann auf der Torlinie geklärt und sah dafür die Rote Karte. In der zweiten Spielhälfte erhöhten Shootingstar Moise Kean (69.) von Juventus Turin und Leonardo Pavoletti (76.) für Italien.

Für Bosnien-Herzegowina trafen Edin Visca (10.) und Miralem Pjanic (15.), Konstantinos Fortounis (64.) verkürzte per Foulelfmeter. Kurz darauf sah Pjanic (65.) nach einem Foulspiel die Rote Karte, in Überzahl kamen die Griechen durch Dimitrios Kolovos (85.) spät zum Ausgleich.

Morata mit Doppelpack für Spanien

Auch Spanien hat sich in Gruppe F an die Spitze gesetzt. Die Furia Roja mühte sich auf Malta zu einem 2:0 (1:0) und holte aus zwei Spielen damit sechs Punkte. Schweden spielte im skandinavischen Duell in Norwegen nach einer hektischen Schlussphase 3:3 (0:1).

Alvaro Morata (61./73.) traf doppelt für Spanien, das ohne Nationaltrainer Luis Enrique auskommen musste. Der 48-Jährige fehlte aus "dringendem privatem Grund" und wurde durch seinen Assistenten Robert Moreno vertreten. Den Auftakt in die Qualifikationsrunde für die paneuropäische EM 2020 hatte Enriques Team am Samstag gegen Norwegen (2:1) für sich entschieden.

Die Schweden, die mit Robin Quaison (Mainz 05) und Ludwig Augustinsson (Werder Bremen) in der Startelf angetreten waren, gerieten drei Tage nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Rumänien (2:1) durch die Tore von Björn Johnsen (41.) und Joshua King (60.) in Rückstand.

Norwegen gleicht in Minute 97 aus

Viktor Claesson (70.) staubte nach einem gehaltenen Elfmeter des Berliner Keepers Rune Jarstein zum Anschluss ab, ehe Quaison (87./90.+1) binnen vier Minuten das Spiel drehte. Ola Kamara glich in der siebten Minute der Nachspielzeit aber noch aus.

Im Außenseiterduell der Sechsergruppe setzte sich zudem Rumänen mit 4:1 (3:1) auf den Färöern durch. Ciprian Deac (26.), Doppeltorschütze Claudiu Keserü (29./33.) und George Puscas (63.) trafen für die Gastgeber, Viljornur Davidsen (40.) erzielte vom Punkt den Ehrentreffer. Am 1. Spieltag hatte der Fußball-Zwergs knapp gegen Malta verloren (1:2).

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