Endlich wieder Pirouetten drehen: Ukrainische Eiskunstlauf-Hoffnung auf britischem Eis

Endlich wieder Pirouetten drehen: Ukrainische Eiskunstlauf-Hoffnung auf britischem Eis

Wenn Goscha Mandziuk im englischen Bristol in seine Schlittschuhe schlüpft und aufs Eis geht, ist es ein bisschen wie vor der Flucht. Der siebenjährige Junge aus der Ukraine ist ein begabter Eiskunstläufer, doch beim übereilten Verlassen der Heimat blieb seine Sportausrüstung zurück. Sein Vater kehrte eigens nach Kiew zurück, um seinem Sohn die Schlittschuhe nachzuholen.

„Egal, was er tut: Wir sind stolz auf Goscha. Die viele Arbeit im Training. Wir bewundern ihn und sind stolz auf ihn", sagt seine Mutter.

Regelmäßiges Training nicht gesichert

In der Ukraine nahm die siebenjährige Nachwuchshoffnung landesweit an Wettkämpfen teil. In England aber ist nicht einmal das regelmäßige Training gesichert.

„Das ist fünfmal so teuer und im Augenblick nicht zu bezahlen. Ich brauche Unterstützung, damit er das Training fortsetzen kann", so Goschas Mutter.

Untergebracht ist der kleine Eiskunstläufer mit seinen Eltern in der südwestenglischen Stadt bei einer Gastfamilie. Doch für Goscha zählt vor allem: Er kann wieder Pirouetten drehen.

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