Enes Ünal heiß begehrt: Auch Borussia Dortmund und der FC Bayern in der Verlosung

Erhan Aksu
90Min

​Da bei Manchester City die Aussicht auf genügend Spielzeit nicht rosig war, wurde Enes Ünal zum FC Twente verliehen. Die Leihe ist bis jetzt ein voller Erfolg - sowohl für den Klub, als auch für den türkischen Youngster. Seine 17 Saisontore wecken anscheinend Begehrlichkeiten. Neben dem FC Bayern sollen auch der BVB und Lazio Rom Ünal verpflichten wollen.


Foto: Getty Images

In seiner Heimat galt er schon früh als ein besonderes Talent. Mit 16 Jahren und drei Monaten traf er in der türkischen Süper Lig für seinen Jugendklub Bursaspor und ist damit der jüngste Torschütze der Ligageschichte. Manchester City erkannte sein Talent früh und verpflichtete ihn für 3,5 Millionen Euro.


Während die erste beiden Leihaufenthalte bei KRC Genk und NAC Breda nicht perfekt waren, ist Enes Ünal bei Twente derzeit nicht aufzuhalten. 17 Tore und vier Vorlagen stehen auf seinem Konto. Damit steht der fünffache türkische Nationalspieler auf Platz vier der Torjägerliste - wenn man Elfmetertore nicht berücksichtigt, rückt er auf Platz zwei vor und hat nur einen Treffer weniger als den Führenden Nicolai Jörgensen.

Auffällig ist auch die Vielseitigkeit des Torjägers: sei es mit rechts oder links, Distanzschüsse, Strafraumtore oder Freistöße - der 19-Jährige ist so vielfältig wie kaum ein anderer Stürmer in seiner Altersklasse. Wie die Gazzetta aus Italien berichtet, ist Lazio Rom an einer Verpflichtung von Enes Ünal interessiert. Außerdem sollen auch der FC Bayern und der BVB den 19-Jährigen auf dem Zettel haben. 

Allerdings läuft der Vertrag des türkischen Nationalspielers bei Manchester City bis 2019. Eine Rückkehr nach England scheint derzeit ausgeschlossen, da Ünal nicht 70% der Länderspiele in den letzten zwei Jahren absolviert hat und somit keine Arbeitserlaubnis erhalten würde. Machen sich das die anderen Vereine zu ihrem Nutzen? Bayern benötigt einen Ersatzstürmer hinter Lewandowski, der BVB muss sich auf den eventuellen Weggang von Aubemeyang vorbereiten. Es könnte durchaus sein, dass das Sturmjuwel bald in der Bundesliga auf Torejagd geht.

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