Fans stürmten Wembley-Stadion - Chaos in London!

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Fans stürmten Wembley-Stadion - Chaos in London!

Ausnahmezustand in London!

Zehntausende Fußball-Fans stimmten sich in der britischen Hauptstadt mit Bier, Gesängen und weiß-roten Ritterkostümen auf das EM-Finale zwischen England und Italien am Abend ein.

Bars, Fanzonen und Pubs waren seit dem frühen Vormittag bestens besucht - am Wembleystadion wurde es der Polizei schon mehr als drei Stunden vor dem Anpfiff zu viel.

Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichten, versuchten zahlreiche Fans das Stadion zu stürmen. Das Portal The Athletic schreibt von "Hunderten", die an den Sicherheitskräften vorbeigekommen sein könnten.

Ein Video auf Twitter zeigt, wie eine Gruppe Fans am Stadion Zäune einreißt und an den Ordnern vorbei offenbar versucht, den Eingang zu stürmen. Auch Bilder von Menschen, die eine Treppe am Stadion hochrannten und dabei von Ordnern verfolgt wurden, waren zu sehen.

Die UEFA bestätigte, dass Fans über die äußeren Sicherheitszäune gelangt seien. Ein Wembley-Sprecher revidierte am Sonntagabend eine frühere Stellungnahme und bestätigte, dass "eine kleine Gruppe" es ohne Eintrittskarten in den Innenraum geschafft hat.

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England-Star Ferdinand mit Bierdose beworfen

Die Metropolitan Police hatte zuvor Fans ohne Tickets für das Spiel (EM 2021, Finale: Italien - England heute ab 21 Uhr im LIVETICKER) via Durchsagen und bei Twitter eindringlich aufgeforfert, dem gesamten Bezirk fernzubleiben. "Bitte kommen Sie nicht nach Wembley! Es ist extrem voll dort. Das Stadion ist ausverkauft, es sind keine Karten mehr zu haben", teilten die Behörden mit. Ein Großaufgebot am und um das Stadion sei um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher bemüht.

Der frühere England-Star Rio Ferdinand, der als Experte für die BBC tätig ist, wurde auf dem Weg zum Stadion von einer Bierdose getroffen. Auf Bildern ist zu sehen, wie Ferdinand, der von Sicherheitskräften eskortiert wurde, von dem Wurfgeschoss an der Schulter getroffen wurde.

Am Leicester Square und am Trafalgar Square sangen sich trotz hoher Corona-Zahlen in Großbritannien Tausende Fans warm. "God Save The Queen" hallte durch die Straßen, Feuerwerkskörper flogen gen Himmel.

Fans werfen Flaschen am Leicester Square und Piccadilly Circus

In ganz England warteten die Menschen und hofften auf den ersten großen Fußballtitel seit dem WM-Triumph 1966. Selbst Queen Elizabeth hatte dem Team und dessen Trainer Gareth Southgate in einer persönlichen Botschaft Glück gewünscht.

Nicht überall blieb es friedlich. Die Polizei berichtete zwei Stunden vor Spielbeginn von Problemen mit Fans an Leicester Square und Piccadilly Circus. Flaschen wurden geworfen. "Bleibt vorsichtig und passt aufeinander auf", schrieb die Metropolitan Police: "Wir haben Menschen gesehen, die von Ampeln oder Werbetafeln springen, das könnte Verletzungen nach sich ziehen."

Italienische Fans waren klar in der Unterzahl. 1000 Italienerinnen und Italiener durften einreisen, erwartet werden im Stadion 6000-7000 zumeist in England wohnende Tifosi. Der viermalige Weltmeister Italien wartet seit 1968 auf seinen zweiten EM-Titel.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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