Enrique: "Dachte, dass es die besten elf Spieler wären"

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Der spanische Fußball-Nationaltrainer Luis Enrique hat seine personelle Rotation im letzten Gruppenspiel der WM gegen Japan verteidigt. "Ich dachte, dass es die besten elf Spieler für dieses Spiel wären", sagte der 52-Jährige nach der 1:2-Niederlage: "Ich würde es wieder so machen, weil ich 100 Prozent Vertrauen in diese Spieler hatte. Nachher ist man immer schlauer".

Fünf neue Spieler hatte er in die Startelf geschickt, der Fluss der ersten beiden Partien ging damit verloren. Deutschland schied durch die Niederlage Spaniens aus, während die Furia Roja als Zweiter in die vermeintlich leichtere Turnierhälfte rutschte. Jegliche Diskussionen um Genugtuung oder gar Freude über die finale Gruppenkonstellation wies Enrique vehement zurück.

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"Ich bin nicht glücklich. Wir haben uns qualifiziert, aber ich hätte es bevorzugt, die Gruppe als Erster zu beenden", betonte der Coach: "Ich feiere niemals eine Niederlage. Es hat sich vieles verändert im Turnier dadurch - aber ich habe gar nichts zu feiern." Dass Spanien durch die zwischenzeitliche Führung Costa Ricas ebenfalls vor dem Aus stand, habe er gar nicht mitbekommen.

Er habe keine Erklärungen für die Niederlage und insbesondere die schwache zweite Halbzeit. "Manchmal passieren solche Sachen im Fußball", sagte Enrique. Auch Cesar Azpilicueta sprach von einer "Enttäuschung. Das war nicht das beste Ergebnis, wir wollten natürlich gewinnen", so der Rechtsverteidiger: "Wir geben immer alles, aber manchmal verlieren wir eben."