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Hat sich Nagelsmann verzockt?

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Hat sich Nagelsmann verzockt?
Hat sich Nagelsmann verzockt?

„Die Niederlage war vermeidbar.“

Treffender hätte Julian Nagelsmann seine erste Pflichtspiel-Pleite im elften Spiel mit dem FC Bayern nicht erklären können. Doch erstmals in dieser Saison hagelte es nach Abpfiff auch Kritik für den neuen Trainer der Münchner, der mit seiner Mannschaft fulminant in die Saison gestartet war - in allen Wettbewerben. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Hat sich Nagelsmann gegen Eintracht Frankfurt (1:2) verzockt? (KOMMENTAR: Eine Lektion für die Bayern)

Wie fast immer setzte er auf seine Erfolgsachse um die Stammspieler Manuel Neuer, Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Leroy Sané und Robert Lewandowski. Süle vertrat den rotgesperrten Rechtsverteidiger Benjamin Pavard, Lucas Hernández spielte links in der Innenverteidigung.

Wie gewohnt dominierte die Nagelsmann-Elf, erspielte sich zahlreiche hochkarätige Chancen, drückte Frankfurt in deren Hälfte. So war es auch in Barcelona und bei den Siegen gegen Bochum, Fürth und Kiew. Also alles wie immer? Fast! (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Dayot Upamecano erwischt schlechten Tag

Zwar hatte die SGE kaum Spielanteile, profitierte aber von Nachlässigkeiten der Bayern-Defensive und von einer mangelhaften Chancenauswertung der FCB-Offensive. (BERICHT: „Nix mit Super-Bayern“ - was Nagelsmanns erste Pleite bedeutet)

Hinten war diesmal ausgerechnet der bislang überzeugende Upamecano ein Unruheherd - allerdings aus Sicht des FC Bayern. Vor dem 1:1 der Gäste vertändelte er den Ball, dann verlor er das Laufduell, woraus der Eckstoß resultierte, den der starke Filip Kostic auf den Kopf von Torschütze Martin Hinteregger lenkte - Upamecano stand nur passiv daneben (32.). „Das kann man besser verteidigen, aber der Ball war auch herausragend getreten“, sagte Nagelsmann.

Vor dem 1:2 tunnelte ihn Kostic an der Mittellinie, bei seinem Abschluss Sekunden später war der Franzose ebenfalls nur Zuschauer (83.). Nagelsmann: „Die ganze Kette hat es in den letzten Wochen schon besser gemacht. Sie waren alle nicht so griffig. Kostic hat es Upa schwergemacht. Upa hat viele gute Spiele gemacht, seitdem er hier ist. Diesmal ein schwächeres. Das passiert.“

Warum wechselte er Upamecano nicht vorher aus? Süle hätte problemlos in die Mitte rücken können, möglicherweise wäre auch Kimmich die bessere Alternative als Rechtsverteidiger gewesen als Marcel Sabitzer. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Nagelsmann bringt Musiala - zu spät?

Fraglich auch, warum Nagelsmann Publikumsliebling Jamal Musiala erst in der 70. Minute brachte. Für ihn ging der schwache Gnabry vom Feld, Musiala konnte sich in den Schlussminuten jedoch nicht mehr in Szene setzen.

Mit Sané nahm Nagelsmann in der 81. Minute einen weiteren Flügelspieler vom Feld. Für ihn kam Eric-Maxim Choupo-Moting, der einige gute Szenen hatte. Jedoch eher auf dem Flügel statt in der Mitte, wo er seine Abschlussstärke schon oft unter Beweis gestellt hat.

Auffällig war aber vor allem, dass die Nagelsmänner in der zweiten Hälfte die Ordnung verloren, was die Gäste aufgrund einer mangelhaften Restverteidigung für Konter nutzten. „In der zweiten Halbzeit hatten wir keine gute Struktur“, sagte Nagelsmann.

Mit drei bis vier Spielern forcierten die Bayern Angriffe, der Rest formierte sich in vorderster Linie, im Raum dazwischen wurde die Eintracht gefährlich. Nagelsmann konnte das Problem von außen nicht lösen. „Über dieses Loch hat Frankfurt, auch Fürth und Kiew umgeschaltet“, kritisierte Nagelsmann: „Aus den letzten drei Spielen können wir vieles rausziehen, was wir besser machen können und werden.“

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