Erste Stadt verliert Austragungsrecht für EM-Spiele

SPORT1
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Erste Stadt verliert Austragungsrecht für EM-Spiele
Erste Stadt verliert Austragungsrecht für EM-Spiele

Überraschende Nachrichten aus Spanien!

Die UEFA hat Bilbao als Austragungsort für die EM 2021 gestrichen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung der regionalen Behörden vor.

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Bilbao war ursprünglich als eine der zwölf Austragungsstädte für die Europameisterschaft eingeplant, vier Spiele hätten im Stadion San Mamés stattfinden sollen.

Grund für das Aus des Standorts Bilbao ist offenbar, dass keine Zuschauer bei den Spielen garantiert werden können.

Die Organisatoren wollen rechtlichen Rat einholen

Die baskische Regierung besteht auf eine Reihe von strengen Gesundheitsbedingungen. Unter anderem ordnete sie laut der Daily Mail an, dass 60 Prozent der Bevölkerung vor dem 14. Juni geimpft sein müssten.

Diese Bedingungen seien laut Luis Rubiales, dem Präsidenten des spanischen Fußballverbandes, "unmöglich zu erfüllen."

Die Organisatoren in Bilbao reagierten mit Unverständnis auf die Entscheidung. "Wir haben in den UEFA-Mitteilungen nicht einen einzigen Grund dafür gefunden, weder sportlich, noch sozial oder wirtschaftlich und sicherlich nicht mit Blick auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus", heißt es in einer Stellungnahme.

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Die Organisatoren kündigten außerdem an, rechtlichen Rat einzuholen. Unter anderem fordern sie von der UEFA eine Entschädigungszahlung, da für die Organisation Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro entstanden seien.

Einem weiteren EM-Standort droht ebenfalls das Aus.

Dublin als Austragungsort mit Zuschauern sieht Irlands Vize-Premierminister Leo Varadkar eher skeptisch: "Wir denken einfach, dass Juni zu früh ist. Wenn die UEFA darauf besteht, mindestens 25 Prozent des Stadions zu füllen, wird es, offen gesagt, schwer sein, dass es weitergeht."